Energiemanagement in Anlehn... / 2.2.3 Variante 3: Datenübertragung via OPC-Schnittstelle

Einheitlicher Datenaustausch

OPC ("OLE for Process Control" – OLE steht hierbei für "Object Linking and Embedding", engl. Objekt-Verknüpfung und -Einbettung) ist eine standardisierte Softwareschnittstelle und zum einheitlichen Datenaustausch zwischen Anwendungen unterschiedlicher Hersteller geeignet. Hierfür stellt ein OPC-Server die benötigen Daten der Feldgeräte (Zähler, Sensoren, Regler und Steuerungen etc.) bereit. An jeder Anlage wird hierfür ein eigener OPC-Server installiert (falls nicht bereits vorhanden). Ein OPC-Client kann die bereitgestellten Daten über das Firmennetzwerk via TCP/IP abrufen und weiterverarbeiten bzw. der Monitoringsoftware bereitstellen. Diese Variante ist im Vergleich zur Variante 2 stellenweise mit weniger Aufwand verbunden (keine Umsetzer, IP-Koppler, kein Verdrahtungsaufwand). Etwas höher als in Variante 2 ist jedoch der Programmieraufwand, da die notwendigen Daten dem OPC-Server durch den Anlagentechniker bereitgestellt werden müssen.

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