BFH V R 30/18
 

Schlagwörter

Organschaft, Leistungsaustausch, Entgelt, Wirtschaftliche Eingliederung

 

Rechtsfrage (Thema)

1. Kann die Gewährung von Darlehen oder die Übernahme von Bürgschaften eine wirtschaftliche Eingliederung begründen, wenn zwischen den verbundenen GmbH keine Verzinsung vereinbart wurde bzw. keine Entgeltsvereinbarung vorliegt?2. Wird eine mittelbare Verflechtung über mögliche Organgesellschaften der darlehensgewährenden GmbH im Rahmen eines Sale-and-Lease-back-Geschäfts durch die Zwischenschaltung einer nicht konzernangehörigen Gesellschaft unterbrochen?3. Bewirkt allein die finanzielle Unterstützung der einen GmbH durch die andere GmbH eine wirtschaftliche Verflechtung der Unternehmensbereiche der beiden Unternehmen?4. Stehen die nationalen Tatbestandsvoraussetzungen einer Organschaft mit den unionsrechtlichen Voraussetzungen in Art. 11 MwStSystRL im Einklang?

 

Zulassung

- Zulassung durch FG -

 

Rechtsmittelführer

Steuerpflichtiger

 

Normenkette

UStG 2005 § 2 Abs. 2 Nr. 2 S. 1; EGRL 112/2006 Art. 11 Abs. 1; EWGRL 388/77 Art. 4 Abs. 4 UAbs 2

 

Verfahrensgang

FG München (Entscheidung vom 13.09.2018; Aktenzeichen 3 K 949/16; EFG 2018, 2077)

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