Beteiligungscontrolling in ... / 6 Zusammenfassung

Die Liberalisierung der Energiewirtschaft und die Änderungen des Ordnungsrahmens führen immer noch zu gravierenden Veränderungsprozessen in der Branche. Die ursprünglich integrierten Geschäftsmodelle mit den Business Units Stromerzeugung, Transport und Verteilung sowie Energievertrieb sind teils regulatorisch entflochten (Netze getrennt von Handel und Vertrieb) und in spezialisierten legalen Einheiten organisiert.

Dies erfordert vom Controlling vertiefte Kenntnisse über die Geschäftslogiken aller Einheiten und deren Relevanz für die Konzernentwicklung.

Die wesentlichen Herausforderungen bei der Steuerung sind im operativen Kurzfristbereich die Volatilitäten an den Großhandelsmärkten und die Verfügbarkeiten der Erzeugungsanlagen, im Langfristbereich z. B. die strukturellen Unsicherheiten des Ordnungsrahmens. Letztere führen zu Unsicherheiten bei Investitionen in die charakteristisch langlebigen Anlagegüter der Energiewirtschaft.

Das Konzerncontrolling sorgt im Kurzfristbereich für Transparenz und setzt zur Performancemessung und als Entscheidungskriterium für Einzelmaßnahmen das Wertbeitragskonzept ein.

Im Langfristbereich sind ein Portfoliomanagement und ein konzernübergreifendes operatives Investitionskomitee etabliert. Hierdurch wird ein angemessener Wettbewerb um Ressourcen und eine optimale Mittelallokation befördert. Auf Basis akzeptierter Prozesse und einheitlicher Beurteilungskriterien werden konkrete Investitionsentscheidungen analysiert und deren langfristige Auswirkungen auf die Konzernergebnisentwicklung auf Basis vereinbarter Prämissensets prognostiziert und zu Handlungsempfehlungen für Strategiediskussionen und die Entscheidungsgremien verdichtet.

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