Arbeitslohn-ABC / Aktienüberlassung

Die unentgeltliche oder verbilligte Abgabe von Aktien, Genussscheinen und sonstigen Vermögensbeteiligungen am Unternehmen des Arbeitgebers ist Arbeitslohn, der aber teilweise steuerfrei bleibt.

Nach § 3 Nr. 39 EStG wird ein steuer- und abgabenfreier Höchstbetrag für die Überlassung von Mitarbeiterbeteiligungen am Unternehmen des Arbeitgebers i. H. v. 360 EUR gewährt. Die Vermögensbeteiligung darf auch durch Entgeltumwandlung finanziert werden.

Die Beteiligung muss aber als Voraussetzung für die Steuerfreiheit mindestens allen Arbeitnehmern offenstehen, die im Zeitpunkt der Bekanntgabe des Angebots 1 Jahr oder länger ununterbrochen in einem gegenwärtigen Dienstverhältnis zum Unternehmen stehen.

Ob der Arbeitnehmer die Aktien verbilligt erwirbt, ist anhand der Wertverhältnisse bei Abschluss des für beide Seiten verbindlichen Veräußerungsgeschäfts zu bestimmen. Der Zeitpunkt des Zuflusses der erworbenen Aktien soll hingegen unbeachtlich sein.

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