10.04.2012 | Buchführung & Kontierung

Zusammenfassende Meldung: Betragsgrenze und Änderung der elektronischen Abgabe

Der Formularserver der Bundesfinanzverwaltung wird für die elektronische Abgabe der Zusammenfassenden Meldung ab dem 1.1.2013 nicht mehr zur Verfügung stehen.

Aufgrund der Änderung des § 6 Abs. 1 der Steuerdatenübermittlungsverordnung durch Artikel 6 des Steuervereinfachungsgesetzes 2011 (BGBl 2011 I, S. 2131, Nr. 55) ist ab dem 1.1.2013 bei der elektronischen Übermittlung der Zusammenfassenden Meldung ein sicheres Verfahren zu verwenden, das den Datenübermittler authentifiziert und die Vertraulichkeit und Integrität des elektronisch übermittelten Datensatzes gewährleistet.

Zusammenfassende Meldungen können dann nur noch über die bereits bestehenden Zugänge des BZStOnline-Portals, des ElsterOnline-Portals und zukünftig auch über Elster-Formular übermittelt werden.

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Daneben weist das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) darauf hin, dass die Zusammenfassende Meldung ab dem 1.1.2012 monatlich abzugeben ist. Dies sofern die Summe der Bemessungsgrundlagen für innergemeinschaftliche Warenlieferungen und Lieferungen i. S. v. § 25b Abs. 2 UStG im laufenden Kalendervierteljahr oder in einem der 4 vorangegangenen Kalendervierteljahre die Betragsgrenze von 50.000 EUR überschritten hat (§ 18a Abs. 1 Sätze 2 und 5 UStG). Die bisherige Betragsgrenze von 100.000 EUR ist nicht mehr anzuwenden.

BZSt v. 2.4.2012

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