02.06.2015 | Top-Thema Stammdatenpflege: Von der Qualität der Stammdaten hängt viel ab

Unterschiedliche Typen von Stammdaten

Kapitel
Grundsätzlich werden zwei Stammdatentypen unterschieden: die Objektstammdaten und die Stammdaten aus Tabelleninhalten.
Bild: Michael Bamberger

Je stärker das Rechnungswesen mit den anderen Abteilungen des Unternehmens verbunden ist, desto wichtiger ist die Qualität der verwendeten Stammdaten für die Arbeitsergebnisse der Buchhaltung. Kapitel 1 des Top-Themas zeigt, zwischen welchen Stammdatentypen unterschieden werden muss.

Das betrifft sowohl die Daten zu Handlungsobjekten wie Kunden, Lieferanten, Anlagen oder Artikeln, als auch Tabelleninhalte wie z. B. Umsatzsteuertabellen, mit denen die Verarbeitung in der Buchhaltung gesteuert wird. Der Buchhalter hat naturgemäß ein großes Interesse daran, dass die in den Fachbereichen des Unternehmens verwendeten Stammdaten absolut fehlerfrei und immer auf dem aktuellsten Stand sind. In der betrieblichen Praxis sind sie das leider oft nicht. Dennoch gilt: Die Buchhaltung muss sich für die Optimierung der Stammdaten im gesamten Unternehmen stark machen.

Zwei Stammdatentypen

Grundsätzlich muss über zwei unterschiedliche Stammdatentypen gesprochen werden. Die Objektstammdaten beziehen sich auf Arbeitsobjekte. Die Buchhaltung ist dort besonders interessiert an den Kundendaten, den Lieferanten- und den Artikeldaten. Dazu kommen die Stammdaten von Maschinen und anderen Investitionen für die Anlagenbuchhaltung. Als Service für die Kostenrechnung werden auch Daten der Fertigungsressourcen und über Kostenstellen betrachtet. Der zweite Typ der im Unternehmen verwendeten Stammdaten besteht aus Tabelleninhalten, die Weiterverarbeitungen innerhalb und außerhalb der Buchhaltung steuern. So hängt beispielsweise die Fakturierung von der Tabelle für Liefer- und Zahlungskonditionen des Unternehmens ab. Die Verbuchung der Ausgangsrechnungen wird bestimmt durch Umsatzsteuertabellen und Warengruppen für Erlöse.

Je stärker das Rechnungswesen mit den anderen Abteilungen des Unternehmens verbunden ist, desto wichtiger ist die Qualität der verwendeten Stammdaten für die Arbeitsergebnisse der Buchhaltung. Das betrifft sowohl die Daten zu Handlungsobjekten wie Kunden, Lieferanten, Anlagen oder Artikeln, als auch Tabelleninhalte wie z. B. Umsatzsteuertabellen, mit denen die Verarbeitung in der Buchhaltung gesteuert wird. Der Buchhalter hat naturgemäß ein großes Interesse daran, dass die in den Fachbereichen des Unternehmens verwendeten Stammdaten absolut fehlerfrei und immer auf dem aktuellsten Stand sind. In der betrieblichen Praxis sind sie das leider oft nicht. Dennoch gilt: Die Buchhaltung muss sich für die Optimierung der Stammdaten im gesamten Unternehmen stark machen.

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Schlagworte zum Thema:  Stammdaten, Buchhaltung

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