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SEPA-Übergangsphase verlängert – Abbuchungsauftragsverfahren endet

EU-Parlament stimmt SEPA-Fristverlängerung zu
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Das EU-Parlament hat die Frist für die SEPA-Umstellung erwartungsgemäß bis zum 1.8.2014 verlängert. Das ausschließlich zwischen Unternehmen eingesetzte Verfahren der Abbuchungsauftragslastschrift ist von dieser Verlängerung nicht betroffen. Hier muss ab sofort die SEPA-Firmenlastschrift eingesetzt werden.

Banken und Unternehmen haben nach der Entscheidung der EU-Abgeordneten, die SEPA-Übergangsphase bis zum 1.8.2014 zu verlängern, deutlich mehr Zeit, um ihre Überweisungen und Lastschriften auf das SEPA-Verfahren umzustellen. Durch die Fristverlängerung sollen Störungen im Zahlungsverkehr verhindert werden. Von der Fristverlängerung ausdrücklich nicht betroffen ist allerdings das ausschließlich zwischen Unternehmen genutzte Abbuchungsauftragsverfahren. Hier ist in jedem Fall bereits jetzt eine Umstellung auf das neue Verfahren der SEPA-Firmenlastschrift erforderlich.

Laut einer Umfrage des Regensburger Forschungsinstituts ibi research haben deutsche Unternehmen bei der SEPA-Umstellung im Januar einen großen Schritt gemacht. Demnach haben zirka 95 Prozent der Großunternehmen und 91 Prozent der mittelständischen Unternehmen ihren Zahlungsverkehr fristgerecht umgestellt.

Schlagworte zum Thema:  SEPA, SEPA-Überweisung, SEPA-Firmenlastschriften, SEPA-Basislastschriften

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