12.07.2013 | Künstlersozialabgabe

Keine Zahlung bei Aufträgen an eine offene Handelsgesellschaft

Gesellschafter der OHG - ebenso wie die der KG - sind nicht als selbstständige Künstler/Publizisten anzusehen
Bild: Haufe Online Redaktion

Das Landessozialgericht beschäftigte sich aktuell mit der Frage, ob bei Aufträgen an eine OHG Künstlersozialabgabe zu zahlen ist.

Unternehmen, die regelmäßig von Künstlern oder Publizisten - auch von Werbeagenturen - erbrachte Werke oder Leistungen für das eigene Unternehmen nutzen, müssen darauf Künstlersozialabgabe bezahlen (derzeit 4,1 %).

Nicht abgabepflichtig waren bisher Aufträge an GmbHs, KGs und GmbH & Co. KGs. Nach dem Urteil des Landessozialgerichts Baden-Württemberg gilt das jetzt auch für Aufträge an eine Werbeagentur in Rechtsform einer OHG, weil diese nicht als selbstständige Künstler/Publizisten anzusehen ist.

(Landessozialgerichts Baden-Württemberg, Urteil vom 9.11.2012, Az. L 4 R 2556/10)

Schlagworte zum Thema:  Künstlersozialabgabe, Künstler, Publizist

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