18.05.2012 | Top-Thema Geschenk- und Tankgutscheine

Empfehlungen für die Praxis

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Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Mit der bevorstehenden Veröffentlichung im Bundessteuerblatt sind die Urteile in allen noch offenen Fällen anzuwenden. Insbesondere bei laufenden oder kurzfristig bevorstehenden Lohnsteueraußenprüfungen kann auf sie Bezug genommen und eine Nachversteuerung ausgegebener Gutscheine in vielen Fällen vermieden werden.

Für in der Vergangenheit von der Finanzverwaltung beanstandete Gutscheine, für die bereits eine (Nach-)Versteuerung durch den Arbeitgeber erfolgt ist, kommt eine Änderung des Lohnsteuerabzugs regelmäßig nicht mehr in Betracht (§ 41c EStG). Eine Anwendung im Rahmen einer noch offenen Einkommensteuererklärung des Mitarbeiters ist jedoch möglich.

Für Arbeitgeber, die die Sachbezugsfreigrenze bisher nicht nutzen, wird die Anwendung deutlich attraktiver. Beispielsweise lassen sich Gutscheine für Warenhäuser oder Tankgutscheine ohne größeren Aufwand bereitstellen und sorgen ohne Einzelfallbetrachtung dafür, dass Mitarbeiter diese bis zu 44 EUR im Monat steuer- und sozialversicherungsfrei erhalten können.



Schlagworte zum Thema:  Geschenkgutschein, Entgelt, Tankgutschein, Bundesfinanzhof (BFH)

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