15.08.2016 | Top-Thema Forderungsmanagement

Verjährung von Forderungen: 3-Jahresfrist

Kapitel
Jährlich gehen Millionenbeträge durch Nichtbeachtung der Verjährungsfristen von Zahlungsansprüchen verloren.
Bild: Haufe Online Redaktion

Ein wichtiger Stichtag ist immer der 31.12. eines jeden Jahres. Prüfen Sie vor Ablauf des Jahres 3 Jahre alte Forderungen.

Mit Ablauf des 31.12. verjähren alle Zahlungsansprüche des täglichen Geschäftsverkehrs, die der regelmäßigen Verjährungsfrist unterliegen. Das bedeutet, dass sich nach Ablauf der gesetzlich festgelegten Frist von 3 Jahren (Regelverjährungsfrist) für Forderungen aus Kauf- und Werkverträgen der Schuldner auf die Verjährung seiner Schuld berufen und die Erfüllung des Anspruchs verweigern kann. Unternehmer können ihren Anspruch nicht mehr erfolgreich gerichtlich durchsetzen - obwohl dieser rechtlich gesehen weiterhin besteht -, wenn sich der Schuldner auf die Verjährung beruft.

Achtung: Vor Ablauf des Jahres 3 Jahre alte Forderungen prüfen

Zum Beispiel verjähren mit Ablauf des 31.12.2016 alle Forderungen, die in 2013 entstanden sind. Entstanden ist der Anspruch auf den Kaufpreis oder den Werklohn, wenn der Unternehmer seine vertragliche Leistung erbracht hat.

Leistungserbringung ausschlaggebend - nicht Rechnungsstellung

Auf eine Rechnungsstellung kommt es nicht an. Unternehmer müssen rechtzeitig vor dem 31.12.2016 prüfen, ob sie in 2013 Leistungen an Kunden erbracht haben, die noch nicht gezahlt haben, und sich für geeignete Maßnahmen entscheiden.

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Schlagworte zum Thema:  Forderungsmanagement, Verjährung, Forderung, Frist, Bonität, Mahnung, Debitorenbuchhaltung, Scoring

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