14.07.2014 | Serie Pkw-Nutzung: Welche Varianten Unternehmer wählen können

Pkw-Nutzung Unternehmer: 1%-Methode und nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt

Serienelemente
Eine weitere Variante bei der privaten Pkw-Nutzung ist der Unternehmer, der nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt ist.
Bild: Michael Bamberger

Eine weitere Variante für die Berechnung des zu versteuernden Nutzungsanteils für die private Pkw-Nutzung durch einen Unternehmer  ist die Berechnung nach der 1%-Methode. Dies ist der Fall, wenn der Unternehmer nur umsatzsteuerfreie Umsätze erzielt.

Kleinunternehmer im Sinne des § 19 UStG oder Unternehmer, die ausschließlich steuerfreie Umsätze gemäß § 4 Nr. 8 – 28 UStG erbringen, die den Vorsteuerabzug ausschließen, zahlen für die private Nutzung ihres Firmenwagens keine Umsatzsteuer. Die private Nutzung ist dann ausschließlich bei der Einkommensteuer als Einnahme zu erfassen, die den Gewinn erhöht. Ohne Fahrtenbuch ist zwingend die 1%-Methode anzuwenden.

Praxis-Beispiel: Versicherungsvermittler muss 1%Methode anwenden

Ein Versicherungsvermittler hat einen neuen Firmen-PKW erworben. Der Bruttolistenpreis im Zeitpunkt der Erstzulassung lag bei 35.700 €. Der private Nutzungsanteil beträgt 35.700 € x 1% = 357 € x 12 Monate = 4.284 €.

SKR 03

1880

Unentgeltliche Wertabgaben

4.284 EUR

an

8924

Verwendung von Gegenständen für Zwecke außerhalb des Unternehmens ohne USt (Kfz-Nutzung)

4.284 EUR

 

SKR 04

2130

Unentgeltliche Wertabgaben

4.284 EUR

an

4639

Verwendung von Gegenständen für Zwecke außerhalb des Unternehmens ohne USt (Kfz-Nutzung)

4.284 EUR

Schlagworte zum Thema:  1%-Regelung, Vorsteuerabzug, Unternehmer, Pkw-Nutzung

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