Jörg Baetge/Peter Wollmert/... / 3. Integriertes Denken stärkt die Unternehmenskultur
 

Tz. 381

Stand: EL 24 – ET: 09/2014

Die Einführung und Stärkung des integrierten Denkens kann zudem kulturfördernd wirken. Im ersten Schritt erfordert die Einführung einer integrierten Berichterstattung ein Umdenken im Unternehmen. Der regelmäßige Austausch über vormals separat gedachte Teilaspekte wird über gemeinsame Arbeitsgruppen, bspw. bei der Bestimmung nichtfinanzieller Ziele, vertieft.

Über solche Synergieeffekte, aber auch über ein erhöhtes Verständnis der zum Teil gegenläufigen Wechselwirkungen bei der Erreichung verschiedener Ziele, wird die Notwendigkeit integrierten Denkens leichter vermittelt. Durch diese Integrationslogik wird – aus EnBW-Sicht – die Fähigkeit des Unternehmens, gegenwärtig und künftig Werte zu schaffen, deutlicher und verständlicher aufgezeigt und damit auch die Dialogfähigkeit des Unternehmens gestärkt.

 

Tz. 382

Stand: EL 24 – ET: 09/2014

Ein weiterer wichtiger Schritt ist es, die für die Berichterstattung und Steuerung im Unternehmen relevanten und verantwortlichen Akteure davon zu überzeugen, welche Vorschläge des IIRC einen konkreten Mehrwert für die EnBW darstellen. Gemeinsam werden bei der EnBW die Empfehlungen des IR Rahmenkonzepts auf Praxistauglichkeit und Umsetzbarkeit überprüft. Dies führt im Ergebnis dazu, dass die Neuausrichtung der Unternehmenskommunikation auch einen Wandel der Unternehmenskultur erfordert.

Das ist nur ein Ausschnitt aus dem Produkt Baetge, Rechnungslegung nach IFRS (Schäffer-Poeschel). Sie wollen mehr? Dann testen Sie hier live & unverbindlich Baetge, Rechnungslegung nach IFRS (Schäffer-Poeschel) 30 Minuten lang und lesen Sie den gesamten Inhalt.


Meistgelesene beiträge