Jörg Baetge/Peter Wollmert/... / 3. Erfolgsfaktoren der Projektarbeit
 

Tz. 331

Stand: EL 24 – ET: 09/2014

Durch regelmäßige Sitzungen der Gesamtprojektleitung (Projektleiter plus Teilprojektleiter) wurde ein intensiver Wissens- und Informationsaustausch zwischen den einzelnen Teilprojekten sichergestellt. Somit konnte durch einen kontinuierlichen Abgleich der Zwischenergebnisse der Teilprojekte in regelmäßigen Projektsitzungen eine effektive und effiziente Projektarbeit durchgehend gewährleistet werden.

 

Tz. 332

Stand: EL 24 – ET: 09/2014

Naturgemäß ist eine Projektarbeit zur Umsetzung wesentlicher Veränderungen immer mit großen Herausforderungen verbunden, die gemeinsam über Bereichsgrenzen hinweg zu bewältigen sind. Für eine erfolgreiche Umsetzung der Projektziele bedarf es – insbesondere wenn die Veränderungen auch einen Wandel in der Unternehmenskultur erfordern – der konsequenten Unterstützung des Top Managements. Nur dadurch kann sichergestellt werden, dass über die gesamte Projektdauer die erarbeiteten Empfehlungen und Ergebnisse im Unternehmen auch dauerhaft umgesetzt werden. Die im Konzernprojekt bereichsübergreifend erarbeiteten Empfehlungen und Ergebnisse mündeten nach jeweils erfolgter Zustimmung durch den EnBW-Vorstand im Herbst 2012 und Herbst 2013 in die kombinierten Berichte der Berichtsjahre 2012 und 2013. Vorab wurden alle Empfehlungen intensiv in den vier Teilprojekten, aber auch auf der ersten Führungsebene der EnBW diskutiert und abgestimmt. Bei grundlegenden Neuerungen wie der Einführung einer integrierten Berichterstattung, inkl. der Neugestaltung der wichtigsten unternehmensexternen Publikation, ist eine breite Unterstützung für den dauerhaften Erfolg der Maßnahme notwendig.

 

Tz. 333

Stand: EL 24 – ET: 09/2014

Des Weiteren ist die fachliche Unterstützung der jeweiligen Fachbereiche notwendig, um die einzelnen Themenkomplexe zielorientiert gemeinsam erarbeiten zu können. In diesem Zusammenhang wurde – auch durch die bewusst getroffene Entscheidung für eine dezentrale Projektorganisation – sichergestellt, dass die Betroffenen im Projektverlauf zu Beteiligten wurden. Dies förderte die Motivation jedes einzelnen Teilprojektleiters und -mitarbeiters und führte zu einer engagierten und bereichsübergreifenden Zusammenarbeit. In diesem Zusammenhang stellt die aktuelle Verfassung der Unternehmensorganisation eine weitere besondere Herausforderung für den Prozess der Neuausrichtung der Unternehmensberichterstattung selbst dar. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen in der Energiebranche (vgl. gesetzliche Veränderungen im Zuge der Energiewende 2011) war es insbesondere zu Beginn des Projekts fast zwingend erforderlich, eine Überforderung der Unternehmensorganisation zu vermeiden. Dies bezieht sich zum einen auf die Umsetzungsgeschwindigkeit von Themen und Prozesse und zum anderen auch auf die Bereitschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sich intensiv in der Projektarbeit zu engagieren. Daher wurde beschlossen, die Umsetzung einer integrierten Berichterstattung in mehreren Schritten durchzuführen.

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