Jörg Baetge/Peter Wollmert/... / 2. Hauptziel(e) der integrierten Berichterstattung
 

Tz. 337

Stand: EL 24 – ET: 09/2014

Stellt die integrierte Berichterstattung mehr als eine reine Berichtsoptimierung – im Sinne der Kürzung und Verschlankung des Geschäftsberichts – dar?

Die integrierte Berichterstattung stellt aus EnBW-Sicht eine prägnantere Form der Berichterstattung dar, die die wesentlichen Interdependenzen zwischen ökonomischen, sozialen, umwelt- und governance-relevanten Aspekten sowie deren kurz-, mittel- und langfristige Auswirkung auf die Unternehmensentwicklung aufzeigt. Es geht also nicht nur um eine vermeintlich einfache und rein technische Zusammenführung von Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, wie es bei einigen empirischen Beispielen derzeit zu sehen ist. Die Beschränkung auf die wesentlichen Themen und deren kompakte und adressatengerechte Darstellung steht im Vordergrund und dies ist in der Berichterstellung explizit zu berücksichtigen.

 

Tz. 338

Stand: EL 24 – ET: 09/2014

Für die EnBW geht das Konzept der integrierten Berichterstattung über eine reine Berichtsoptimierung weit hinaus. Auf der einen Seite bezieht sich dies auf eine Prozessdimension. Im Mittelpunkt steht hier ein integriertes Unternehmensführungskonzept, dass die Steuerungskomponenten über die Messung der Ziele in den Teilbereichen, aber auch die Verknüpfung von finanziellen und nichtfinanziellen Elementen adressiert. Darüber hinaus geht es um eine neue Aufbereitung und Darstellung der Unternehmensstrategie, -ergebnisse, -prognose etc. in einem neuen adressatenorientierten Berichtsformat. Hier sieht auch die EnBW Verbesserungspotentiale.

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