17.12.2013 | Top-Thema Angestellte Finance-Experten: Langsame Belebung auf dem Arbeitsmarkt zu erwarten

Studie über Gehälter - Personaldienstleister Robert Half

Kapitel
Bild: Image Source/Corbis

Vor dem Hintergrund der Auswertung von Hays ist es etwas überraschend, dass die „Gehaltsübersicht 2014 Finanz- und Rechnungswesen“ von Robert Half zuweilen deutliche Lohnsteigerungen gegenüber dem Vorjahr darstellt.

Der Personaldienstleister, der seit 2006 jährliche Gehaltsübersichten in diesem Bereich erstellt, begründet dies mit einer steigenden Nachfrage nach Finance-Experten.

In der Studie dargestellt sind durchschnittliche Bruttojahresgehälter von Mitarbeitern in 23 Positionen im Finanz- und Rechnungswesen. Benefits und andere Zusatzleistungen werden hierbei nicht berücksichtigt.

Die Angaben basieren auf den Erfahrungen der Personalberater aus Gesprächen mit Kunden und Bewerbern sowie der Auswertung der unternehmenseigenen Datenbank. In die Gehaltsübersicht sind Ergebnisse aus dem internationalen „Workplace Survey“ eingeflossen, den Robert Half zweimal im Jahr von einem unabhängigen Marktforschungsinstitut durchführen lässt. Im Rahmen dieser Studie wurden 2.500 Finanzvorstände in 17 Ländern befragt, davon stammen 200 aus Deutschland.

Im Gegensatz zum Vorjahr war an der Gehaltsstudie 2014 der Bundesverband der Bilanzbuchhalter und Controller nicht mehr beteiligt. Im letzten Jahr wurden Kandidaten noch gemeinsam mit dem BVBC befragt.

Im Ergebnis erwartet Robert Half einen deutlichen Schub bei Neueinstellungen. Denn fast 90 % der befragten CFOs blicken zuversichtlich in die Zukunft. Insbesondere weil neue Märkte erschlossen werden sollen, neue Projekte initiiert werden, das Produktportfolio erweitert wird und/ oder das Geschäft wächst, wollen 37% der Unternehmen im 2. Halbjahr 2013 neue Stellen schaffen.

Schlagworte zum Thema:  Gehalt, Finanzwesen, Rechnungswesen, Arbeitsmarkt, Finanzen, Angestellte, Controller, Studie

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