13.03.2014 | Rahmenbedingungen der Planung

Arbeitskosten um 2,4 Prozent gestiegen

Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

2013 sind die Arbeitskosten gegenüber dem Vorjahr um 2,4 Prozent gestiegen. Die Kosten für Bruttoverdienste erhöhten sich dabei um 2,5 Prozent, die Lohnnebenkosten um 2,1 Prozent. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) mit.

Im Quartalsvergleich 4/2013 zu 4/2012 verteuerte sich eine Stunde Arbeit in Deutschland um 1,9 Prozent. Die Zunahme im Vergleich zum Vorquartal (4/2014 zu 3/2014) betrug 0,9 Prozent.

Innerhalb der EU stiegen die Arbeitskosten im produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich um durchschnittlich 1,0 Prozent an. Der Durchschnittswert wurde auf Basis der Veränderungsraten der Arbeitskosten von 26 der 28 EU-Mitgliedsstaaten ermittelt. Die höchsten Wachstumsraten verzeichneten dabei die Länder Estland (+ 8,1 Prozent), Litauen (+ 6,2 Prozent), Lettland (5,9 Prozent) und Rumänien (+ 4,2 Prozent). In Zypern (- 7,6 Prozent), der Tschechischen Republik (- 2,5 Prozent), Irland (- 1,6 Prozent) und Slowenien (- 0,6 Prozent) verringerten sich dagegen die Arbeitskosten. Frankreich liegt mit einem Anstieg der Arbeitskosten von 0,4 Prozent deutlich unter dem Wert für Deutschland. Ursache hierfür sind die um 2,4 Prozent gesunkenen Lohnnebenkosten.

Methodik
Den Veränderungsraten der Arbeitskosten liegen die Auswertungen des Arbeitskostenindex zugrunde, der sich aus den Kosten für Bruttoverdienste und Lohnnebenkosten zusammensetzt. Den Kosten des Arbeitgebers werden die tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden der Arbeitnehmer gegenübergestellt. Hauptdatenquellen für die Zeitreihen des Arbeitskostenindex der Berichtsjahre 2012 und 2013 sind die Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen.

Schlagworte zum Thema:  Arbeitskosten, Lohnnebenkosten

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