06.02.2014 | Ökologische Steuerreform

Belastung durch Stromsteuer und Energiesteuer senken

Bild: Haufe Online Redaktion

Unternehmen müssen mit einer hohen Kostenbelastung durch die „Ökologische Steuerreform“ rechnen. Die Reduzierung von Entlastungsmöglichkeiten sowie neue Vorschriften stellen die Unternehmen vor weitere Herausforderungen.

Im Rahmen der 1999 eingeführten „Ökologischen Steuerreform“ wurde als neue Steuerart die Stromsteuer erlassen sowie die bereits existierende Energiesteuer (ehemals Mineralölsteuer) erhöht. Dahinter steckte das wesentliche Ziel, mittels der erwarteten Einnahmen aus der ökologischen Steuerreform durch eine Querfinanzierung den gesetzlichen Rentenversicherungsbeitragssatz zu senken.

Doch der sukzessive Abbau zahlreicher Steuerbegünstigungen und die 2013 eingeführte Forderung nach einem Energiemanagementsystem führen letztlich zu einer erhöhten steuerlichen Belastung, auch wenn die Steuersätze in den letzten Jahren nicht weiter gestiegen sind.

Die finanzielle Belastung des Unternehmens hängt jedoch von dessen Konstellation ab. Energieintensive Unternehmen mit einem hohen Anteil an „normalverdienenden“ Arbeitnehmern müssen eher mit einer Kostenbelastung rechnen als Unternehmen mit niedrigem Energieverbrauch und einem hohen Arbeitslohnniveau.

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Schlagworte zum Thema:  Energiesteuer, Stromsteuer

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