29.11.2011 | Controllerpraxis

Wo rekrutieren Unternehmen ihre CFOs?

Wenn ein CFO das Unternehmen verlässt, stellt sich die Frage nach dem geeigneten Nachfolger. Doch wie werden Unternehmen auf interessante Kandidaten aufmerksam?

Woher stammt der CFO?

Grundsätzlich können Unternehmen nach einem externen Kandidaten suchen oder sich intern auf die Suche nach einem verdienten Mitarbeiter machen. Zwei Drittel der Befragten haben ihren aktuellen CFO außerhalb des Unternehmens gefunden, das andere Drittel hat einen internen Nachfolger ausgewählt.

Empfehlungen führen bei der externen Besetzung

Rund ein Viertel der befragten Unternehmen orientiert sich an Empfehlungen. Wird ein passender Kandidat nicht gleich gefunden, so werden Interim Manager angeheuert oder ein interner Mitarbeiter übernimmt die Aufgabe provisorisch. Immerhin ein knappes Fünftel der Befragten greift auf diese Option zurück. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, einen geeigneten CFO bei der Konkurrenz abzuwerben. 16 % der Unternehmen nutzen diese Rekrutierungsmaßnahme. Genauso häufig werden auch persönliche Netzwerke oder Verbände angezapft, wenn es um die Neubesetzung derartig wichtiger Positionen geht.

Was muss ein CFO können?

Finanzdirektoren tragen durch ihr Handeln wesentlich zum Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens bei. Neben den fachlichen Voraussetzungen spielen die „soft skills“ eine besondere Rolle. An erster Stelle steht das strategische und analytische Denkvermögen mit 27 %. Auf den Plätzen zwei und drei folgen der funktionsübergreifende Blick fürs Ganze mit 21 % und die Fähigkeit zur Mitarbeiterführung mit 20 %. Mit deutlichem Abstand steht die Kommunikationsfähigkeit mit 10 % an vierter Stelle.

Grundlagen

Der Personaldienstleister Robert Half veröffentlichte den Beitrag „CFO-Karriere auf Empfehlung“ am 30. August 2011. Der Beitrag basiert auf dem „Workplace Survey 2011“, an dem über 2.500 Personal- und Finanzmanager teilnahmen.

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