13.08.2013 | Online-Literaturforum

Deutscher Wirtschaftsbuchpreis 2013 - Shortlist steht

Bild: Stockbyte

Die Jury des Deutschen Wirtschaftsbuchpreises 2013 hat die Finalisten bekanntgegeben. Bei der Auswahl der Titel legte die Jury "besonderen Wert auf innovative Themensetzungen und neue Blickwinkel sowie Verständlichkeit und Lesbarkeit", wie es im Buchreport vom 9.8.13 heißt.

Die Wirtschaftskrise dominiert weiterhin die Publikationen
Die jährliche Auswahlliste zeigt, was jeweils im Brennpunkt des Interesses steht, was diskutiert, überlegt und auch worüber gestritten wird. Die Bücher zeigen, was als Problem, Aufgabe oder Herausforderung angesehen wird. Es dominieren Bücher, die sich mit verschiedenen Aspekten der Wirtschaftskrise befassen und Lösungsmöglichkeiten in die Debatte bringen. Dabei werden auch grundsätzliche Fragen gestellt, wie etwa: Reicht es nicht mit dem Wachstumsstreben? Brauchen wir mehr soziale Gerechtigkeit in der Gesellschaft? Ist unser Wohlstand in Gefahr? Was muss sich bei den Banken ändern?

Mit dem Preis wollen die Initiatoren, das Handelsblatt, die Frankfurter Buchmesse und Goldman Sachs, die Bedeutung des Wirtschaftsbuchs bei der Vermittlung ökonomischer Zusammenhänge unterstreichen. Der zum siebten Mal verliehene Preis wird am 10. Oktober im Rahmen der Frankfurter Buchmesse übergeben. Er ist mit 10.000 Euro dotiert. Den Juryvorsitz hat „Handelsblatt“-Herausgeber Gabor Steingart.

Die Shortlist
In die engere Auswahl zum Wirtschaftsbuchpreis 2013 kamen die nachfolgenden 10 Titel, die Alfred Biel hier mit ihren bibiografischen Daten präsentiert (alle Abfragen erfolgten am 09.8.13).

  • Colin Crouch: Jenseits des Neoliberalismus. Ein Plädoyer für soziale Gerechtigkeit
    Passagen Verlag - 236  Seiten, 19,90 EUR
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  • Gunter Dueck: Das Neue und seine Feinde. Wie Ideen verhindert werden und wie sie sich trotzdem durchsetzen
    Campus Verlag – 282 Seiten, 24,99 EUR / auch als E-Book
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  • Uwe Jean Heuser, Deborah Steinborn: Anders denken! Warum Ökonomie weiblicher wird
    Hanser Verlag – 252 Seiten, 19,90 EUR
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  • John Lanchester: Warum jeder jedem etwas schuldet und keiner jemals etwas zurückzahlt. Die bizarre Geschichte der Finanzen
    Klett-Cotta Verlag – 302 Sieten, 19,95 EUR/auch als E-Book
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  • Frank Riedel: Die Schuld der Ökonomen. Was Mathematik und Ökonomie zur Krise beitrugen
    Econ Verlag – 208 Seiten, 19,99 EUR/auch als E-Book
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  • Robert &  Edward Skidelsky: Wieviel ist genug? Vom Wachstumswahn zu einer Ökonomie des guten Lebens
    Kunstmann Verlag – 318 Seiten, 19,99 EUR/auch als E-Book
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  • Nassim Nicholas Taleb: Antifragilität. Anleitung für eine Welt, die wir nicht verstehen
    Knaus Verlag –  688 Seiten, 26,99 EUR/auch als Taschenbuch und als E-Book
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  • Georg von Wallwitz: Mr. Smith und das Paradies. Die Erfindung des Wohlstands
    Berenberg Verlag – 200 Seiten, 25,00 EUR
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  • Daniel Zimmer: Weniger Politik! Plädoyer für eine freiheitsorientierte Konzeption von Staat und Recht
    C.H. Beck Verlag – 137 Seiten, 19,80 EUR
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