20.05.2011 | Controllerpraxis

Optimismus bei Finanzexperten: attraktive Jobaussichten auch im Rentenalter

Nahezu die Hälfte der Finanz- und Personalexperten in Deutschland und Österreich planen, im Rentenalter weiter zu arbeiten. Ihre Jobaussichten sind gar nicht so schlecht.

Attraktive Jobaussichten für Finanzexperten nach der Rente

Ein Job nach dem Job? Die meisten Finanz- und Personalmanager können sich dies sehr gut vorstellen. 58 % der deutschen und 50 % der österreichischen Experten planen, auch nach ihrer Verrentung weiter in einem Unternehmen aktiv zu sein. Dabei haben die Finanz- und Personalexperten klare Ziele vor Augen:

  • Rund ein Viertel möchte als Berater für seinen aktuellen Arbeitgeber fungieren.
  • Ein weiteres Fünftel kann sich vorstellen, als Interim Manager in verschiedenen Firmen tätig zu sein.

Die Tätigkeit als Interim Manager kommt dem Wunsch nach Flexibilität und Abwechslung im Berufsalltag besonders entgegen. Erfahrene Experten haben die Chance, ihr Know-How unterschiedlichen Unternehmen zur Verfügung zu stellen und interne Funktionen projektspezifisch zu unterstützen.

Manager in Rente als Idealbesetzung für Arbeitgeber

Aus Sicht der Arbeitgeber stellt sich diese Situation durchaus sehr positiv dar. Finanz- und Personalexperten im Ruhestand bringen viel Erfahrung mit und sind zudem hoch motiviert. Auch als Interim Manager eignen sich diese Arbeitnehmer besonders gut. Sie stellen ihr umfassendes Wissen bedarfsorientiert zur Verfügung und sind flexibel einsetzbar, bis ein Nachfolger für die gewünschte Position gefunden ist.

Den wohlverdienten Ruhestand genießen

Nicht jeder Finanz- und Personalexperte kann es sich vorstellen, nach der Rente noch aktiv auf dem Arbeitsmarkt zu sein. Fast ein Drittel der Befragten möchte ohne weitere Verpflichtungen seinen Ruhestand genießen. Zwei Gründe stehen dabei im Vordergrund:

  • 46 % der deutschen und 54 % der österreichischen Experten möchte die Zeit nach der Verrentung für persönliche Interessen nutzen
  • 15 % der deutschen und 17 % der österreichischen Experten sind der Meinung, über ein gutes finanzielles Polster zu verfügen. Daher rechnen sie nicht damit, noch einmal arbeiten zu müssen.

Der Beitrag beruht auf den Ergebnissen des Workplace Survey 2010. Für diese Studie hat der spezialisierte Personaldienstleister Robert Half über 2.400 Finanz- und Personalmanager befragt.

 

 

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