Die Digitalisierung stellt Controller bezüglich der Geschäftsmodelle, der Unternehmenssteuerungskonzepte und der eigenen Rolle im Unternehmen vor große Herausforderungen. Prof. Dr. Barbara Weißenberger brachte auf dem 70. Deutschen Betriebswirtschafter-Tag der Schmalenbach-Gesellschaft Probleme und Lösungsansätze auf den Punkt.

Für Controllerinnen und Controller bedeutet laut Weißenberger die Digitalisierung

  • zwar keine völlige Neustrukturierung ihrer Aufgaben oder ihres Rollenverständnisses, wie Weißenberger hervorhebt,
  • aber die Notwendigkeit einer aktiven Auseinandersetzung mit den digitalen Technologien, ihren Voraussetzungen sowie ihrer Bedeutung und Auswirkung auf Unternehmen und Controlling, und nicht zuletzt

die Notwendigkeit, ihre Arbeit, ihre Systeme und Methoden und damit das ganze Controlling unter dem Einfluss der sich ändernden Rahmenbedingungen zu überdenken und konzeptionell anzupassen.

Die Referentin

Prof. Dr. Barbara Weißenberger hat den Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Accounting, an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf inne. Daneben nimmt sie zahlreiche weitere Funktionen wahr, u. a. als Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e. V. Der Artikel fasst ihren Vortrag auf dem 70. Deutschen Betriebswirtschafter-Tag der Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft e. V. am 28./29. September 2016 in Düsseldorf zusammen.

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