14.10.2011 | Controllerpraxis

Entwicklungstrends und Excellence im IT-Controlling

Die Anforderungen an das IT-Controlling steigen stetig. Vorbei sind die Zeiten, in denen IT das Geschäft nur unterstützte. Heute ist Information ein unverzichtbarer Produktionsfaktor für den Unternehmenserfolg. Michael Gschwendtner und Hartmut Blankenhorn von Horváth & Partners stellen die Controller-Werkzeuge vor, mit denen das IT-Controlling die Aufgaben erfolgreich meistern kann. (SCF-Serie, Teil 8)

Aufgaben und Zielsetzungen im IT-Controlling

Um den Wertbeitrag der IT zu optimieren, muss die Effektivität aktiv gesteuert werden. Nur wenn ein Nutzen existiert, dann rechtfertigen sich auch die Kosten.

 

Hr. Gschwendtner und Hr. Blankenhorn

Für die Controller lauten deshalb die Aufgaben,

  • die IT-Strategie zu operationalisieren,
  • den Einsatz von Hard- und Software zu planen,
  • die Wirtschaftlichkeit zu steuern und zu prüfen, ob ein Outsourcing von IT-Services möglich bzw. besser ist.

Messung des Wertbeitrags der IT

Mithilfe der ICR (Information Capital Readiness) ist es möglich die IT anhand einer Kennzahl zu steuern. Die von Norton und Kaplan entwickelte Methode wurde von Horváth & Partners aufgegriffen und modifiziert, so dass die ICR als ein ganzheitliches Steuerungsinstrument verwendet werden kann.

 

Die IT-Card als Bindeglied zwischen Unternehmensstrategie und IT-Strategie

Eine Erweiterung der Balanced Scorecard (BSC), mit der Dimension „Risiko“, stellt die IT-Card dar. Zusätzlich werden die Ursache-Wirkungsbeziehungen zwischen den strategischen Zielen eingezeichnet, dadurch werden Lücken in der Wirkung sichtbar.

 

Der Autor: Christian Nusser, Horváth & Partners

Aktuell

Meistgelesen