25.09.2014 | Top-Thema Big Data: Mehr Chancen als Risiken für Finance und Controlling

Big Data erfordert zahlenaffine Analyseexperten wie die Controller

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Bild: PhotoDisc Inc.

Manchmal geäußerte Sorgen, die Nutzung von Big Data könne ein Controlling überflüssig oder unmöglich machen, sind unbegründet. Vielmehr fördern Big-Data-Analysen die immer schon vom Controlling angestrebte Transparenz entlang der Wertschöpfungskette.

Umgekehrt sind Big-Data-Vorhaben außerhalb des Finanzbereichs nicht nur auf Finanzdaten als wichtige und unentbehrliche Quelle angewiesen, sondern benötigen auch Experten wie den Controller für die Auswertung. Big Data propagiert Werkzeuge und Methoden für die Erfassung, Verarbeitung und Analyse polystrukturierter Daten, doch liegt es an den Fachbereichen daraus einen Mehrwert für die Organisation zu schaffen.

Allerdings will der Umgang mit Big Data gelernt sein. Es bedarf qualifizierter Mitarbeiter, welche die Unternehmensmodelle erstellen und pflegen können und die Daten unterschiedlichster Struktur und Herkunft (polystrukturierte Daten) insbesondere mit Hilfe von Methoden der Statistik und des Data Minings verarbeiten können. Entscheidend für eine erfolgreiche und zielführende Beschäftigung mit Big Data ist es daher, dass sich alle an den Analysen beteiligten Personen verständigen und zusammenarbeiten. Die breite Palette der dazu erforderlichen Skills kann nämlich realistisch betrachtet nicht von einzelnen Personen oder Abteilungen allein abgedeckt werden, auch wenn derzeit gern vom „Data Scientist“ gesprochen wird, der dieses Wissen und Erfahrung in sich vereinen soll. Daher kann und muss auch das Controlling einen aktiven Beitrag im Big-Data-Team leisten.

Veranstaltungstipp: BARC BI Congress, 18./19. November

Schlagworte zum Thema:  Analyse, Transparenz, Management Reporting, Big Data, Controlling

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