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Otto und Sennheiser gewinnen Best Practice Award 2014

Von links nach rechts: Frederic Dettmer, BI Consultant, Strategy & Finance, Sennheiser electronic, Frank Weißberg, Manager Global BI, Sennheiser electroni, Tobias Gruber, Bereichsleiter Categorysteuerung, Otto Gmb, Alexander Pompös, Teamleiter Business Projekte, Otto GmbH
Bild: Andreas Glänzel /BARC

Der „Best Practice Award - Business Intelligence und Analytics“ geht dieses Jahr an das Handelsunternehmen Otto in der Kategorie „Konzern“ sowie an Sennheiser Electronics im Mittelstandssegment. Die Gewinner wurden auf dem BARC „BI Congress“ in Frankfurt gekürt.

Bessere Absatzprognosen im Online-Handel
Anschaulich erläuterte Otto, wie sehr der umkämpfte Online-Handel von immensen Datenmengen, einem permanentem Entscheidungsbedarf und hohem Zeitdruck geprägt sei. Der Handelsriese hat darauf mit einem dynamischen Geschäftsmodell reagiert und Steuerungsinstrumente entwickelt, mit denen sich wirtschaftliche Entscheidungen für einen Artikel schneller und einfacher treffen lassen. Herzstück ist eine Predictive-Analytics-Plattform, die Otto dabei hilft, Artikelabsatzprognosen zu präzisieren, eine dynamische Preissetzung für jeden der 2 Millionen Artikel im Online-Shop vorzunehmen sowie Rücksendungen zu verringern. Die innovativen Verfahren und der hohe wirtschaftliche Nutzen überzeugten Jury und Publikum gleichermaßen.

Neben Otto hatten sich auch die Unternehmen Festo (operatives Management-Reporting) und die Sparkassen Versicherung (Portal-Lösung für das Vertriebscontrolling) für das Finale qualifiziert und konnten ebenfalls durch wirtschaftlich erfolgreiche und nutzbringende Projekte in der Business Intelligence überzeugen.

Agile BI-Umgebung erlaubt anwenderorientierte Weiterentwicklung
Sieger in der Kategorie „Mittelstand“ ist dieses Jahr die Firma Sennheiser electronic. Sie entwickelte eine unternehmensweite BI-Infrastruktur, die heute von einem eigenen, interdisziplinären „Business Intelligence Competence Center“ (BICC) gesteuert und weiterentwickelt wird. Hierzu gehörte auch der Aufbau einer „agilen“ BI-Umgebung, mit der Sennheiser seit einigen Jahren zusätzlich zur „Enterprise BI“ neue, anwenderorientierte Anwendungen für Reporting und Analyse agil entwickeln und einführen kann. Ein Beispiel ist eine mobile Anwendung für den Außendienst, die Vertriebs- und Geoinformationen auf eine intuitive Weise auf dem iPad bereitstellt. Die durchdachte BI-Strategie und hohe Anwenderorientierung überzeugten Jury und Publikum.

Neben Sennheiser electronic hatten auch die Tobaccoland Automatengesellschaft (BI-Reporting-Architektur) sowie Röser Medical (Lösung für die Vertriebsanalyse) das Finale erreicht. Beide Unternehmen überzeugten durch pragmatische und unmittelbar nutzbringende BI-Lösungen, die insbesondere den Vertrieb und das Management bei ihrer täglichen Arbeit und Entscheidungen unterstützen.

Hintergrund: “Best Practice Award Business Intelligence und Analytics“
BARC prämiert alljährlich Projekte, welche sich durch ihren wirtschaftlichen Nutzen sowie vorbildliche Methoden und Vorgehensweisen bei der Implementierung ausgezeichnet haben. Der Preis wird gemeinsam mit einer hochkarätig besetzten Expertenjury aus Praxis und Forschung in den Kategorien „Mittelstand“ und „Großunternehmen“ vergeben. Bewertungskriterien sind die eingesetzte Technik, das inhaltliche Konzept, eine erkennbare Anwenderorientierung, die Kosten-Nutzen-Relation sowie geschaffene Innovationen. Unternehmen müssen in ihrer Bewerbung deutlich machen, warum ihr Business-Intelligence-Projekt einen hohen Geschäftsnutzen erzielen konnte und welche quantifizierbaren und qualitativen Ergebnisse es gibt.

Aus den Bewerbern wählt die Jury jeweils 3 Finalisten pro Gruppe, die auf dem „BARC BI Congress“ ihre Projekte noch einmal vorstellen können, bevor Jury und Publikum ihr abschließendes Urteil fällen.

Schlagworte zum Thema:  Business Intelligence, Planung, Reporting

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