| Private Mobilgeräte am Arbeitsplatz

Unternehmen sind nur unzureichend auf BYOD vorbereitet

Bild: Haufe Online Redaktion

Immer mehr Unternehmen erlauben ihren Mitarbeitern, das eigene Smartphone oder Tablet auch für berufliche Zwecke zu verwenden. Bring your own device (BYOD) heißt der neue Trend, der kaum aufzuhalten ist. Ein Problem für Datenschutz und Datensicherheit.

Eine jetzt von der Kensington Computer Products Group vorgestellten Studie belegt noch einmal die unzureichende Reaktion vieler Unternehmen auf den zunehmenden Trend zur Nutzung eigener Hardware durch Angestellte (BYOD). So erlauben nach der von IDC in Deutschland, Frankreich und Großbritannien durchgeführten Studie mittlerweile rund zwei Drittel der Unternehmen (67 Prozent), dass die Angestellten auch ihre eigenen Mobilgeräte bei der Arbeit verwenden.

Arbeitnehmer sorgen sich nur wenig um Sicherheit

Allerdings sorgen sich die Arbeitnehmer nur vergleichsweise wenig um die Sicherheit der geschäftlichen Daten, die sie dabei auf ihren persönlichen Smartphones oder Tablets nutzen. Lediglich 40 Prozent der Befragten machten sich überhaupt Gedanken um die möglichen Schäden, die sich bei Verlust oder Diebstahl für den Arbeitgeber ergeben würden. Mehr Sorgen machen sich die Besitzer dagegen um ihre persönlichen Daten, die auf den Geräten gespeichert sind.

Viele Unternehmen ignorieren das Problem

Allerdings sind auch viele Unternehmen vergleichsweise leichtsinnig. So gaben etwa 44 Prozent der befragten Unternehmen an, dass sie über keine Sicherheitsrichtlinien oder -hinweise für die Benutzer verfügten. Viele Arbeitnehmer erwarteten, dass die Arbeitgeber von sich aus den notwendigen Datenschutz sicherstellten, etwa durch eine Verschlüsselung oder andere Sicherheitsverfahren. Die Unternehmen müssten sich dieser Tatsache bewusst sein und durch entsprechende Maßnahmen den Schutz der eigenen Daten sicherstellen.

BYOD-Richtlinien als erster Schritt

Nach Ansicht von Kensington besteht der erste Schritt einer BYOD-Sicherheitsstrategie darin, den Mitarbeitern klare Richtlinien an die Hand zu geben, mit denen sie auf die Verantwortung für die Firmendaten hingewiesen werden. Aber sie sollten auch beim Schutz der Unternehmensdaten unterstützt werden.

Schlagworte zum Thema:  BYOD, Datenschutz, Datensicherheit, Smartphone

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