05.04.2013 | Cybercrime Report

Passwortschutz bei mobilen Geräten oft Fehlanzeige

Nur gut jeder Dritte verwendet ein Passwort für das Mobilgerät
Bild: Haufe Online Redaktion

Auf das Smartphone oder Tablet will kaum noch jemand im Alltag verzichten. Um die Sicherheit der Datenschätze auf diesen mobilen Geräten ist es allerdings nicht gut bestellt. Laut einer aktuellen  Symantic-Studie verzichtet mehr als jeder Dritte auf ein Passwort.

Viele Nutzer von Handys und Tablets nehmen es mit der Sicherheit der Daten auf ihren mobilen Geräten nicht sehr genau. 35 Prozent der Befragten nutzen kein Passwort, wie die jetzt veröffentlichte Studie von Symantic, Spezialist für Sicherheitssoftware, herausfand. Rund 62 Prozent verwenden gelegentlich ungesicherte WLAN-Hotspots. Einige geben dabei sogar ihre Bankkonto-Zugangsdaten ein.


Viele persönliche Daten auf mobilen Geräten

Die mobilen Mini-PCs enthalten oft erhebliche Datenschätze. Über zwei Drittel (69 Prozent) gaben in der Umfrage an, dort wichtige Informationen zu speichern. Bei gut jedem Dritten handelt es sich dabei um E-Mails oder Dokumente von der Arbeit. Fast jeder Fünfte hat Passwörter für den Zugang zu mobilen Diensten auf den Geräten abgespeichert.

Die Wahrnehmung der eigenen Sicherheit bei Einkäufen über Handy und Tablet ist extrem unterschiedlich: In Deutschland fühlen sich dabei nur 13 Prozent sicher, in Polen dagegen 32 Prozent. Nur vier Prozent der Nutzer in Deutschland haben Bankinformationen auf ihren Geräten gespeichert. Das größte Risiko ist nach wie vor, dass einem das Handy abhandenkommt: 30 Prozent gaben an, dass sie schon einmal ein mobiles Gerät verloren hätten oder es ihnen gestohlen wurde. Dagegen kam nur jeder zehnte darauf mit Online-Kriminalität in Berührung.

Symantec befragte für den aktuellen Norton Cybercrime Report in Europa 4500 Personen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Russland, Schweden, Polen, Dänemark, Italien und den Niederlanden.

Schlagworte zum Thema:  Mobiles Internet, Passwort, Persönliche Daten

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