10.04.2013 | Keine Entwarnung

Sicherheitsrisiken durch gefährliche und unerwünschte E-Mails bleiben

Bild: Haufe Online Redaktion

E-Mail ist immer noch das wichtigste geschäftliche Kommunikationsmittel. Das sehen laut einer aktuellen Umfrage die meisten IT-Entscheider in Deutschland so. Allerdings schätzen sie auch weiterhin die Sicherheitsgefährdung durch virenverseuchte E-Mails sehr hoch ein.

Keine Anzeichen für eine mögliche Entwarnung im Hinblick auf die E-Mail-Sicherheit sehen IT-Verantwortliche in deutschen Unternehmen. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Frühjahrsumfrage des E-Mail-Sicherheitsanbieters Eleven. Fast die Hälfte der befragten Entscheider (46 Prozent) erwartet bei den E-Mails sogar ein weiter wachsendes Gefahrenpotenzial, 49 Prozent sehen keine Veränderung. An eine Abnahme der Bedrohung glaubte dagegen kein einziges der befragten Unternehmen.

Drive-by-Angriffe als größtes Risiko

Als gefährlichste Angriffsvariante stufen die meisten IT-Entscheider die sogenannten Drive-by-Attacken ein, bei denen in den E-Mails Links zu manipulierten Webseiten enthalten sind, über die beim Aufruf eine Schadsoftware übertragen wird. Gleich hoch wird das Risiko durch Spear Phishing und neue Virenvarianten, die von den Virenscannern noch nicht entdeckt werden, eingestuft. Diese Angriffsszenarien halten jeweils 17,5 Prozent der  befragten Unternehmen für besonders gefährlich. 14,5 Prozent stufen Angriffe auf mobile Endgeräte als besonders problematisch ein.

E-Mail bleibt unverzichtbar

Trotz des Risikos halten die meisten Verantwortlichen E-Mail auch in absehbarer Zukunft für unverzichtbar im geschäftlichen Alltag. Mehr als drei Viertel (77,8 Prozent) gehen beispielsweise davon aus, dass auch in drei Jahren E-Mail noch das wichtigste Kommunikationsinstrument sein wird. Nur jeweils rund 6 Prozent erwarten dagegen, dass diese Rolle durch Instant Messaging bzw. soziale Netzwerke übernommen wird.

Bei der Auswahl einer E-Mail-Sicherheitslösung achten immer mehr Entscheider auf eine geringe False-Positiv-Rate, die eigentliche Erkennungsquote spielt dagegen keine so große Rolle mehr wie noch vor einigen Jahren.

Schlagworte zum Thema:  Datensicherheit, E-Mail-Sicherheit, Viren

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