Wettbewerbsregister - welche Unternehmen sind betroffen?

Gute Unternehmen - böse Unternehmen. Dank des Wettbewerbsregisters sollen öffentliche Auftraggeber zukünftig in der Lage sein "Schwarze Schafe" zu erkennen. Welche Unternehmen sind betroffen?

Nach einem Gesetzentwurf von Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) sollen öffentliche Auftraggeber über ein bundesweites "Wettbewerbsregister" ab 2019 prüfen können, ob Unternehmen Rechtsverstöße begangen haben.

Wettbewerbsregister - welche Unternehmen sind betroffen?

"Unternehmen, in denen sich leitende Mitarbeiter schwerwiegender Rechtsverstöße schuldig gemacht haben, sollen künftig in einem zentralen Wettbewerbsregister erfasst und von öffentlichen Ausschreibungen ausgeschlossen werden" schreibt DIE WELT online in ihrem Beitrag Jetzt kommt das öffentliche Register für „böse“ Konzerne. "Voraussetzung ist die rechtskräftige Verurteilung eines Mitarbeiters für Vergehen wie Bestechung, Betrug, Geldwäsche, die Bildung einer kriminellen Vereinigung oder Terrorismusfinanzierung."

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Wettbewerbsregister - Zwingende Prüfung ab 30.000 Euro Auftragswert

Nach den Gesetzesplänen muss die öffentliche Hand - also Gemeinden, Landesbehörden oder Bundesministerien - ab einem Auftragswert von 30.000 Euro vor Erteilung des Zuschlags beim Register elektronisch abfragen, ob das Unternehmen dort geführt ist.

Schlagworte zum Thema:  Korruption, Geldwäsche