31.08.2016 | EU-Kommission

Steuerdeal zwischen Apple und Irland ist rechtswidrig

Apple hatte zuletzt Geldreserven von gut 230 Milliarden Dollar, die zu mehr als 90 Prozent außerhalb der USA lagern.
Bild: Statista ⁄

Die jahrelangen Ermittlungen der EU-Kommission zu Steuerdeals von Apple in Irland enden mit einem Knall: Der iPhone-Konzern soll bis zu 13 Milliarden Euro zurückzahlen.

Apple hat nach einer Entscheidung der EU-Kommission unerlaubte Steuervergünstigungen von bis zu 13 Milliarden Euro in Irland erhalten.

EU Kommission hat entschieden - Steuerdeal zwischen Apple und Irland ist rechtswidrig

Die Kommission gelangte bei ihrer Prüfung zu dem Schluss, dass Irland Apple unzulässige Steuervergünstigungen gewährt hat, aufgrund derer Apple über viele Jahre erheblich weniger Steuern zahlen musste als andere Unternehmen", sagte Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager.

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Irland müsse die rechtswidrige Beihilfe für die Jahre 2003 bis 2014 nun plus Zinsen zurückfordern. Die Entscheidung solle eine klare Botschaft senden, dass Staaten einzelne Unternehmen nicht bevorzugen dürften. Mehr dazu im Haufe-Beitrag Wegen Steuerdeals: Apple soll 13 Milliarden Euro Steuern in Irland nachzahlen.

Schlagworte zum Thema:  Apple, EU-Kommission, Steuerflucht, Steuervorteil, Irland

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