Umwelt-, Qualitäts- und Risikomanagement rücken näher zusammen Bild: MEV-Verlag, Germany

Die Normen für ISO 9001 und ISO 14001 für Qualitäts- sowie Umweltmanagementsysteme wurden Ende 2015 überarbeitet. Mittlerweile haben die ersten Unternehmen umgestellt. Eine zentrale Neuerung der Revisionen: Risikomanagement.

Sowohl die ISO 9001 als auch die ISO 14001 haben eine neue Struktur, die sog. High Level Structure (HLS), mit den 10 gleichen Hauptkapiteln.

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Risikomanagement in der neuen ISO 9001 und ISO 14001 - zentrale Neuerung

Wesentliche inhaltliche Änderungen für Qualitäts- und Umweltmanagementsysteme sind ein Risiko- und Chancenmanagement. Dies wird zum Grundprinzip aller Managementsysteme und zieht sich wie ein roter Faden durch die neuen Normen. Ein Risikomanagement nach ISO 31000 kann die Grundlage sein, muss aber nicht eingeführt werden.

Mit dem neuen Kapitel "Kontext der Organisation" soll das Umfeld stärker berücksichtigt werden als bisher. Unternehmen müssen dazu Bedürfnisse und Erwartungen der „interessierten Kreise“ bestimmen, diese gehen über Kunden hinaus und umfassen auch Endverbraucher, Händler, Lieferanten, die gesamte Lieferkette und andere relevante interessierte Parteien.

Neue Begriffe in der ISO 9001:2015 und 14001:2015

Dokumente, Aufzeichnungen und Dokumentation werden unter dem
Begriff „dokumentierte Information“ zusammengefasst.
Unternehmen legen zukünftig eigenverantwortlich fest, welche schriftlichen Regelungen benötigt werden.

Übergangsfrist der ISO 9001:2015 und 14001:2015

Die Übergangsphase sind 3 Jahre - ab Erscheinungsdatum. Das heißt bis Ende 2018 müssen aller UNternehmen umgestellt haben. Die Zertifikate bleiben bis zum Ende der Übergangsphase gültig.

Schlagworte zum Thema:  Umweltschutzmanagement, Umweltmanagement, Umweltmanagementsystem, Qualitätsmanagement

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