Jahreswechsel: Arbeitsrechtliche Änderungen 2017

Die geplanten Änderungen im Mutterschutzgesetz stehen bereits im Gesetzesentwurf. Für das Entgelttransparenzgesetz liegt ein Referentenentwurf vor. Was ist noch zu erwarten in Sachen Arbeitsrecht in 2017?

Der Gesetzgeber plant die Reform des Mutterschutzgesetzes. Der derzeitige Gesetzesentwurf sieht insbesondere die Erweiterung des persönlichen Geltungsbereichs, eine Ausweitung des Kündigungsschutzes sowie die Neugestaltung der mutterschutzspezifischen Gefährdungsbeurteilung vor.

Arbeitsrechtliche Änderungen 2017 - was ist zu erwarten

Abgesehen von der Reform des Mutterschutzgesetzes tritt die Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetz zum 1.4.2017 in Kraft.

Diese bringt u. a. eine Höchstüberlassungsdauer von 18 Monaten mit sich, zudem erhalten Leiharbeitnehmer nach 9, spätestens nach 12 Monaten einen Anspruch auf "Equal Pay" und der vermeintliche Werkvertragsunternehmer kann bei verdeckter Arbeitnehmerüberlassung nicht mehr eine Verleihererlaubnis vorhalten und sich auf diese berufen.

Arbeitsrechtliche Änderungen zum Jahreswechsel - was ist noch zu erwarten

Ein neuer Referentenentwurf für ein Entgelttransparenzgesetz soll die Lohngerechtigkeit zwischen Männern und Frauen fördern und durchsetzen.

Der Mindestlohn erhöht sich zum 1.1.2017, auch hat das BAG zwei wichtige Urteile zur Anrechenbarkeit von Vergütungsbestandteilen und Behandlung von Bereitschaftsdiensten gefällt.

Arbeitsrechtliche Änderungen 2017 - den Überblick bekommen Sie bei Haufe

Einen detaillierten Überblick über die arbeitsrechtlichen Änderungen 2017 gibt der Haufe-Beitrag "Jahreswechsel 2016/2017: Arbeitsrechtliche Änderungen".

Im Beitrag werden zudem die praktischen Auswirkungen der Neufassung von § 309 Nr. 13 BGB sowie wichtige Urteile zu den Themen Urlaub, AGG, Befristung, Elternzeit, Nachtarbeit und kollektivrechtlichen Änderungsvorbehalten behandelt.

Schlagworte zum Thema:  Arbeitsrecht