04.01.2016 | EU-Antigeldwäscherichtlinie

Deutschland noch mit Lücken

Geldwäsche in Deutschland immer noch zu leicht möglich.
Bild: Dynamic Graphics, Inc.

"Vor allem fehlt noch immer ein Zentralregister der so genannten wirtschaftlich Berechtigten mit breiten Zugangsmöglichkeiten", wie Transparency International betont. Doch auch weitere zentrale Elemente zur Reduzierung von Geldwäsche fehlen in Deutschland.

"Zwar hat Deutschland die rechtlichen Vorschriften zur Prävention und Bekämpfung der Geldwäsche in den letzten Jahren verschärft" erklärt Transparency International in der Pressemitteilung Geldwäschebekämpfung in Verzug. Was fehlt, sind aber eine bundesweite Risikoanalyse zum Thema Geldwäsche und ausreichende Regeln zu Inhaberaktien und Treuhänder.

Geldwäsche - wie Unternehmen sich nicht missbrauchen lassen

Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Das gilt auch für Unternehmen, die für Geldwäsche missbraucht werden. Und mit der neuen EU-Geldwäscherichtlinie kann's teuer werden. Mehr dazu lesen Sie im Haufe-Beitrag Geldwäsche - wie Unternehmen sich nicht missbrauchen lassen.

Geldwäscheprävention: Maßnahmen praxisgerecht umsetzen

Der Gesetzgeber will die Einschleusung illegaler Gelder in den legalen Wirtschaftskreislauf oder die Beschaffung von Geldern für terroristische Aktivitäten verhindern. Bei bestimmten Sachverhalten sind gewerbliche Güterhändler deshalb durch das Geldwäschegesetz (GwG) verpflichtet, Geschäftspartner zu identifizieren und Verdachtsfälle anzuzeigen.

Um das zu verhindern, müssen Händler gewerblicher Güter bestimmte Sorgfalts- und Organisationspflichten einhalten. Welche das sind, erfahren Sie in dem Haufe-Fachbeitrag: "Geldwäscheprävention - Maßnahmen für gewerbliche Güterhändler praxisgerecht umsetzen".

Schlagworte zum Thema:  Geldwäsche, Compliance, EU-Richtlinie

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