07.06.2016 | Top-Thema Umweltschutz beim Fuhrpark - Freie Fahrt für ökologische Lösungen

Umweltbewusster Fuhrpark – der Mix macht‘s

Kapitel
Umweltbewusster Fuhrpark - der Mix macht's.
Bild: Wohnungsbau Ludwigsburg GmbH

Ideal ist es, wenn ein Unternehmen auf verschiedene Verkehrsmittel setzt. Der Mix ist der entscheidende Faktor für einen umweltbewussten Fuhrpark mit erfolgreicher Bilanz.

Früher hat man in der Verwaltung und im Management ausschließlich einen Dienstwagen benutzt. Seit einigen Jahren ist auch das Dienstfahrrad als Fortbewegungsmittel akzeptiert und kann steuerlich abgesetzt werden.

Ein zukunftsstarkes Gefährt scheint das E-Bike zu sein, bei dem die Fahrt auf zwei Rädern von einem Elektromotor unterstützt wird. Um Elektromotoren oder andere neue Technologien, wie Plug-In-Hybrid- oder Erdgasfahrzeuge, geht es auch bei den vierrädrigen Gefährten immer häufiger. Und für Umweltbewusstsein auf noch mehr Rädern werben Busse und Bahnen im Nah- oder Fernverkehr.

Fahren ist nicht gleich fahren

Die Anforderungen an ein Fortbewegungs- oder Transportmittel in der Arbeitswelt sind sehr vielfältig. Die einen müssen täglich zu ihrer Firma gelangen, die auf die grüne Wiese gezogen ist. Die anderen müssen mit Baumaterial zum Kunden in die Innenstadt und dort ist Umweltzone. Wieder andere müssen Botengänge erledigen, die zu Fuß zu weit sind. Und viele legen jede Woche hunderte von Kilometern auf Dienstfahrten zurück. Ideal ist es, wenn ein Unternehmen auf verschiedene Verkehrsmittel setzt. Der Mix ist der entscheidende Faktor für einen umweltbewussten Fuhrpark mit erfolgreicher Bilanz.

Der Mix macht’s

Ein gemixter Fuhrpark ermöglicht es den Mitarbeitern, das Verkehrsmittel zu nutzen, das für die zurückzulegende Distanz und Aufgabe am besten geeignet ist. Einige Beispiele dazu:

  • Kurze Distanzen bis 10 Kilometer lassen sich mit einem Fahrrad schneller – und mit einem E-Bike sogar schweißfrei – zurücklegen als mit allen anderen Alternativen. Zudem spart es eine Menge Kosten und gut für die Gesundheit ist es auch.

  • Regelmäßige Fahrten, wie etwa zur Arbeitsstätte und nach Hause, lassen sich vor allem in Ballungsräumen oft gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln bewerkstelligen.

  • Ist viel Material oder sind Geräte und Maschinen zu transportieren, ist dagegen ein PKW oder Transporter die richtige Wahl. Kleinere Mengen können aber auch mit einem Fahrradanhänger transportiert werden.

  • Eine Mischung aus elektrischen und konventionell angetriebenen Fahrzeugen kann auch für den gewerblichen Nutzen durchaus interessant sein. So können längere Fahrten mit dem Benziner und kurze Strecken mit dem Elektroauto zurückgelegt werden.

  • Bei Geschäftsreisen hängt das Fortbewegungsmittel unter anderem von der Entfernung ab.

Schlagworte zum Thema:  Umweltschutz, Fuhrpark, Car-Sharing, CO2-Bilanz, E-Bike, Fahrrad, E-Mobilität

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