07.06.2016 | Top-Thema Umweltschutz beim Fuhrpark - Freie Fahrt für ökologische Lösungen

Umdenken nimmt zu – „Downsizing“ beim Autokauf

Kapitel
Geschäftswagen, ne Nummer kleiner tut's auch.
Bild: Project Photos GmbH & Co. KG

Ganz ohne Auto geht es manchmal nicht. Dann ist man gut beraten, sich vor dem Autokauf umfassend zu informieren. Sparen lässt sich u. a. über das sog. „Downsizing“, den Umstieg auf kleinere Motorisierungen.

Doch dem Deutschen fällt das nicht leicht. Dafür ist ein großes Auto noch zu sehr Statussymbol. Vielleicht haben aber in ein paar Jahren nicht mehr die PS-starken Autos die Nase vorn, sondern die mit den geringsten CO2-Werten oder dem geringsten Energieverbrauch.

Umdenken lohnt sich

Wenn es um den Kaufabschluss geht, sind hier immer noch Anschaffungs- und Betriebskosten die wichtigsten Auswahlkriterien. Doch es lohnt sich, genauer zu rechnen. Bei hohen Kilometerleistungen pro Jahr sind Elektrofahrzeuge interessant, da sie geringere Betriebskosten haben.

Hybrid-Pkw als Kompromiss

Bisher ist das Netz an Elektroladestationen erst im Aufbau. Mit einem Plug-In-Hybrid-Pkw lassen sich typische Alltagsstrecken wie der Weg zur Arbeit effizient und emissionsfrei mit dem Elektroantrieb zurücklegen. Gleichzeitig sind mit demselben Fahrzeug über den zusätzlichen Benzinmotor auch längere Fahrten möglich.

Umweltfreundliche Beschaffung bei der öffentlichen Verwaltung

Die öffentliche Verwaltung kann in Sachen Umweltschutz eine wichtige Vorbildfunktion einnehmen und einen spürbaren Nachfrageeffekt auslösen, so etwa auch bei den kommunalen Fuhrparks.

Bei der Vergabe von Aufträgen durch die öffentliche Hand – und somit auch beim Autokauf – sind unter anderem folgende Punkte zu beachten:

  • Richtlinien zum Umweltschutz sind einzuhalten,

  • auf Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit ist zu achten,

  • umweltfreundliche Kriterien bzw. Produkteigenschaften sind zu berücksichtigen.

Schlagworte zum Thema:  Umweltschutz, Fuhrpark, Car-Sharing, CO2-Bilanz, E-Bike, Fahrrad, E-Mobilität

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