02.10.2014 | Oktoberfest

Darf man dazu noch einladen?

Gilt eine Einladung zum Oktoberfest als Bestechung?
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Feste soll man ja bekanntlich feiern, wie sie fallen. Und so ist es nun also an der Zeit, in München aufs Oktoberfest zu gehen. Und das nicht nur als Tourist. Auch Geschäftsleute aus dem Ausland kommen gerne mit auf die Wiesn. Doch kann sich ein Unternehmen erlauben, seine Geschäftspartner dorthin einzuladen?

Wer Wert auf Tradition legt und selbst gerne feiert, wird auch eine Lösung finden, damit das Oktoberfest eine Gaudi wird und nicht als Korruptionsskandal endet. Denn bei aller Rechtskonformität ist die Pflege von Geschäftskontakten in einem ungezwungenen Rahmen einfacher. Bei aller entspannter Atmosphäre sollte man aber ein paar – eher selbstverständliche – Regeln beachten.

Blick in die Geschäfts- und Unternehmensrichtlinien zu Geschenken und Einladungen

Bevor es auf die Wiesn und ins Festzelt geht, lohnt sich ein Blick in die Geschäfts- und Unternehmensrichtlinien zu Geschenken und Einladungen. Dort steht z. B. drin, was bei einer Einladung zu einem Event zu beachten ist.

Offizielle Einladung mit festgelegtem Rahmen

Am besten lädt man die Geschäftspartner offiziell zu einem gemeinsamen Besuch des Oktoberfestes ein. Die Einladung lässt sich im Vorfeld mit der Compliance-Abteilung absprechen. Die Gäste wissen somit auch gleich, wozu sie eingeladen sind und wofür sie selbst zu sorgen haben, wenn sie z. B. länger in München bleiben wollen.

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen

Auf der sicheren Seite fühlen sich manche Unternehmen, wenn sie den Besuch beim Oktoberfest mit einem fachlichen Geschäftstermin verbinden. Zuerst wird gearbeitet und dann gemeinsam gefeiert. Eine gangbare Lösung, wenn beide Anteile angemessen berechnet sind.

Schlagworte zum Thema:  Bestechung, Geschenk, Korruption, Schmiergeld

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