14.03.2016 | K+S von empfindlicher Strafe bedroht

Staatsanwaltschaft erhebt Anklage wegen Umweltverschmutzung

Rote Karte für K+S?
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Mehrjährige Haft und Rückerstattung von rechtswidrig erzielten Gewinnen in 3-stelliger Millionenhöhe. Das sind die Strafen, die den Managern des Düngemittel- und Salzherstellers K+S blühen könnten. Die Staatsanwaltschaft Meiningen hat Anklage wegen Gewässerverunreinigung und unerlaubtem Umgang mit Abfällen erhoben.

Der Beitrag "Chef von K+S wegen Umweltverschmutzung angeklagt" von Carsten Dierig auf WELT online macht deutlich, dass Umweltverschmutzung alles andere als Kavaliersdelikte sind.

Mitangeklagt sind Behördenmitarbeiter

Eine wasserrechtliche Genehmigung für die Entsorgung von Salzlauge hätte nach Ansicht der Staatsanwaltschaft nicht erteilt werden dürfen. Ein Umstand, der auch Mitarbeiter des Landesbergamts ins Visier der Anklage geraten lässt.

Zukünftige Entsorgung der anfallenden Abwässer von K+S unklar

"Vorgesehen ist der Bau einer 140 Kilometer langen Pipeline, um die Abfälle zukünftig in die Oberweser pumpen zu können. Doch auch dabei gibt es Ärger: Das hessische Umweltministerium jedenfalls hat das entsprechende Raumordnungsverfahren auf Druck der Weser-Anrainer ausgesetzt", beschreibt Dierig die derzeitige umweltrechtliche Lage. Mehr dazu auf WELT online.

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Schlagworte zum Thema:  Umweltschutz, Entsorgung, Abwasser, Gefährlicher Abfall, Compliance

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