| Kartellverdacht

Unerlaubte Preisabsprachen bei Lkw-Herstellern?

Gab es bei Lkw-Herstellern unerlaubte Preisabsprachen?
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Lkw-Hersteller werden verdächtigt, unerlaubte Preisabsprachen gemacht zu haben. Wenn sich der Kartellverdacht bewahrheitet, drohen hohe Geldbußen.

Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager sprach von "sehr schweren" möglichen Verstößen gegen die Kartellregeln. Seinen Höhepunkt soll das mutmaßliche Kartell schon vor zehn Jahren gehabt haben. Erste Durchsuchungen dazu hatte es Anfang 2011 gegeben.

Lkw-Hersteller wappnen sich gegen hohe Kartellstrafen

Bei unerlaubter Zusammenarbeit droht den Unternehmen in Europa eine Buße von bis zu 10 % des Jahresumsatzes.

Daimler hat laut einer Sprecherin schon 2011 eine Rückstellung vorgenommen - äußert sich aber nicht zu deren Höhe.

Der Lastwagenbauer Volvo legt umgerechnet 400 Mio. Euro zurück. Dagegen gibt es bei MAN bislang keine Rückstellung, wie ein Sprecher sagte.

2014 - Jahr der Kartellstrafen

2014 steuert aller Voraussicht nach auf ein Rekordjahr der Kartellstrafen zu. Laut Bundeskartellamt sind in diesem Jahr bereits Strafen im Umfang von 635 Mio. Euro ausgesprochen worden.

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Schlagworte zum Thema:  Kartellverstoß, Kartellamt, Kartellrecht, Kartell, Preisabsprachen

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