| Kartellstrafe in China

US-Chiphersteller Qualcomm muss knapp 1 Milliarde Dollar zahlen

Hier könnten Chips von Qualcomm drin sein.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Chinesische Kartellwächter haben zugeschlagen: Der Us-amerikanische Chiphersteller muss hohe Wettbewerbsstrafe zahlen.

975 Millionen Dollar muss der Chiphersteller zahlen wegen wettbewerbsrechtlicher Verstöße in China. Qualcomm werde die Entscheidung der chinesischen Kartellwächter nicht anfechten, teilte das US-Unternehmen mit.

Chinesische Vorgaben werden in Zukunft eingehalten

Qualcomm muss sich künftig außerdem bei den Lizenzgebühren, die es für die Nutzung seiner Chipsätze nimmt, an die Vorgaben der chinesischen Behörden halten.

Qualcomm nicht nur in China sondern auch in den USA und in Europa im Visier der Kartellwächter

China hatte im November 2013 eine Untersuchung gegen Qualcomm wegen des Verdachts der Verletzung des Anti-Monopol-Gesetzes eingeleitet. Der Hersteller von Smartphone-Chips wurde verdächtigt, seine Marktmacht ausgenutzt zu haben, um überhöhte Preise durchzusetzen. Aber auch in den USA und Europa befindet sich Qualcomm deshalb im Visier der Wettbewerbshüter.

Doch Qualcomms Investoren reagierten erleichtert auf das Ende des Konflikts in China, der es dem Konzern erschwert hatte, Lizenzgebühren im größten Smartphone-Markt der Welt einzutreiben.

Preisabsprachen vermeiden

Verhindern Sie Preisabsprachen. Wie Sie das schaffen, lesen Sie in dem Fachbeitrag Kartellrechtsverstöße und verbotene Wettbewerbsbeschränkungen vermeiden: Grundlagenwissen und Verhaltensregeln.

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Schlagworte zum Thema:  Kartellverstoß, Kartellrecht, Kartell, Preisabsprachen

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