07.03.2016 | IT-Sicherheit

Immer besser getarnte Cyberangriffe

Erpresser fordern für die Entschlüsselung fremder Daten Lösegeld
Bild: Haufe Online Redaktion

Cyberangriffe werden immer raffinierter. Mehrere öffentliche Einrichtungen, wie Behörden oder Krankenhäuser, waren in letzter Zeit Opfer von Cyberattacken geworden. Das Problem: die Tarnung der Schadsoftware wird immer besser.

IT-Sicherheitsexperten warnen vor immer besser getarnten Angriffswellen mit Erpressungstrojanern auf öffentliche Einrichtungen.

Cyberangriffe immer besser getarnt

"Wir haben inzwischen erkennen müssen, dass wir die Haustür nicht hundertprozentig gegen Eindringlinge sichern können", sagt Klaus Rastetter, IT-Sicherheitsexperte bei der nordrhein-westfälischen Landesregierung, der Deutschen Presse-Agentur. So tarnt sich die Schadsoftware immer besser.

IT-Sicherheit - je früher Cyberangriffe entdeckt werden desto besser

Umso wichtiger sei es, an Maßnahmen der Früherkennung und der Eindämmung zu arbeiten. Zuletzt waren die Städte Rheine im Münsterland sowie die bayerische Kommune Dettelbach von einem Computervirus zeitweise lahmgelegt worden.

Mit infizierten E-Mails wurde Software in die Rechner geschleust, die Dateien verschlüsseln. Für die Entschlüsselung fordern die Kriminellen Lösegeld. Auch Unternehmen und Privatleute werden Opfer.

Mehr zum Thema Cyberangriffe verhindern durch IT-Sicherheit

Cyberkriminalität - fast jedes zweite Unternehmen ist betroffen
Kritische Infrastrukturen: Pflichten aus IT-Sicherheitsgesetz und EU-Richtlinie zur Cybersicherheit
IT-Sicherheitsgesetz - welche Pflichten beinhaltet die Vorschrift für Ihr Unternehmen
Nutzen Sie die Cloud - aber sicher!

Schlagworte zum Thema:  IT-Sicherheit, Cyberkriminalität, Schadsoftware, Virus

Aktuell

Meistgelesen