| Kartellrechtsverstöße

Höchststrafen gegen Unternehmen setzen sich fort

Gab es Preisabsprachen zwischen Herstellern von Betonpflastersteinen?
Bild: Michael Bamberger

Die Serie hoher Strafen für Kartellrechtsverstöße reißt nicht ab. Diesmal hat es Hersteller von Betonpflastersteinen erwischt. Die Bußgelder belaufen sich auf insgesamt 6,2 Millionen Euro.

Wegen unerlaubter Preisabsprachen hat das Bundeskartellamt Bußgelder in Millionenhöhe gegen 14 Hersteller von Betonpflastersteinen aus NRW und den angrenzenden Bundesländern verhängt. Ermittelt wurde auch gegen 17 Verantwortliche, wie die Behörde am Donnerstag in Bonn mitteilte.

Das vermeintliche Kartell veranstaltete "Unternehmertreffen"

Als Teilnehmer dieser regelmäßig stattfindenden "Unternehmertreffen" hätten die betroffenen Firmen über Jahre hinweg konkrete Größenordnungen von Preiserhöhungen untereinander vereinbart, hieß es. Unter den Teilnehmern der Treffen habe auch ein Grundverständnis darüber geherrscht, dass man sich gegenseitig keinen aggressiven Preiswettbewerb liefern wolle. Die Bußgelder sind teilweise noch nicht rechtskräftig.

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