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Nachfolger dringend gesucht

Kein Nachfolger in Sicht? Dann muss er halt weiter selber ran.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Wer einen Handwerksbetrieb übernimmt, ist selbst Chef. Viel Verantwortung, die Arbeitszeit ufert aus, eigentlich ist nie Urlaub - weil man ja immer in der Pflicht steht. Wer will das schon? Nur wenige, wie eine Studie des Beratungsunternehmens Ernst & Young belegt.

Ob Stuckateur, Bäcker oder Raumausstatter - alle Handwerkszweige eint ein Problem: Wollen Firmenchefs in den Ruhestand gehen, steht ihnen eine schwierige Suche nach einem Nachfolger bevor.

Das Handwerk hat ein Nachfolgeproblem

Der Haufe-Beitrag "Generationenwechsel: Das Handwerk hat ein Nachfolge-Problem" geht dem Phänomen auf den Grund.

Ein weiteres Problem ist der demografische Wandel. Dies belegt auch eine Analyse der Bertelsmann Stiftung, derzufolge die Zahl der Azubi-Bewerber seit Jahren sinkt - besagte Bewerber sind ja auch die Handwerkschefs von übermorgen.

Nachfolgeplanung - so geht's auch

Im Vatikan ist es bereits geschehen, in vielen Firmen ist es hingegen noch ein No Go: der freiwillige Rückzug von Führungskräften – denn noch gilt vielen die Schornsteinkarriere als einzig logische Karriereentwicklung. Ein Beispiel aus der Praxis zeigt, wie das "Downstepping" gelingen kann.

Schlagworte zum Thema:  Demografischer Wandel, Nachfolgeplanung, Nachfolger, Handwerk

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