Handwerk: Nachfolger dringend gesucht

Wer einen Handwerksbetrieb übernimmt, ist selbst Chef. Viel Verantwortung, die Arbeitszeit ufert aus, eigentlich ist nie Urlaub - weil man ja immer in der Pflicht steht. Wer will das schon? Nur wenige, wie eine Studie des Beratungsunternehmens Ernst & Young belegt.

Ob Stuckateur, Bäcker oder Raumausstatter - alle Handwerkszweige eint ein Problem: Wollen Firmenchefs in den Ruhestand gehen, steht ihnen eine schwierige Suche nach einem Nachfolger bevor.

Ein Problem ist der demografische Wandel. Dies belegt auch eine Analyse der Bertelsmann Stiftung, derzufolge die Zahl der Azubi-Bewerber seit Jahren sinkt - besagte Bewerber sind ja auch die Handwerkschefs von übermorgen.

Nachfolgeplanung - so geht's auch

Im Vatikan ist es bereits geschehen, in vielen Firmen ist es hingegen noch ein No Go: der freiwillige Rückzug von Führungskräften – denn noch gilt vielen die Schornsteinkarriere als einzig logische Karriereentwicklung. Ein Beispiel aus der Praxis zeigt, wie das "Downstepping" gelingen kann.

Schlagworte zum Thema:  Demografischer Wandel, Nachfolgeplanung