09.08.2016 | Corporate Governance statt kurzfristiger Profit?

Machen 13 der größten US-Konzerne jetzt Ernst?

Solange Quartalszahlen regieren, können Unternehmen nicht nachhaltig wirtschaften
Bild: Haufe Online Redaktion

Was bringt 13 US-Topmanager dazu, ein Papier mit Richtlinien zu guter Unternehmensführung "Commonsense Corporate Governance Principles" herauszubringen - Tenor: Wir sind gegen kurzfristiges Profitdenken?

Waren die 13 auf einer gemeinsamen Party und haben von dem Zeug probiert, was so seltsam süßlich riecht? Oder sind sie ganz einfach auf den Trichter gekommen: "immer nur das Erreichen kurzfristiger Ziele in den Vordergrund zu stellen, sei oft kontraproduktiv für Unternehmenserfolg in längerer Hinsicht", wie das Papier in dem Beitrag "US-Konzernchefs gegen kurzfristiges Profitdenken" auf SZ online zitiert wird.

Click to tweet

Corporate Governance statt kurzfristiger Profit? Machen 13 der größten US-Konzerne jetzt Ernst?

Die 13 gehen sogar noch weiter. Wie SZ online berichtet "haben die Topmanager noch weitere Ideen: Firmengremien sollen etwa in Zukunft in Bezug auf Erfahrungen oder Herkunft der Mitglieder diverser zusammengesetzt sein – und sich unabhängig vom Firmenchef treffen dürfen."

Was versteht man überhaupt unter "Corporate Governance"

Corporate Governance beschreibt einen Teilbereich der Unternehmensführung. Im internationalen Sprachgebrauch versteht man unter Corporate Governance eine transparente und verantwortliche, auf langfristige Wertschöpfung ausgerichtete Unternehmensleitung und -kontrolle. Seit 2002 gibt es einen Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK). Mehr dazu lesen Sie im Haufe-Fachbeitrag Corporate Governance.

Schlagworte zum Thema:  CSR, Corporate Governance, Nachhaltigkeit

Aktuell

Meistgelesen