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Die Nichtbeachtung der Regeln und Prinzipien kann gravierende Konsequenzen sowohl für das Unternehmen, wie auch die Mitarbeiter haben.

Drohende Negativfolgen für Unternehmen bei Nichtbeachtung dieser kartellrechtlichen Prinzipien

  • Reputationsschäden (insbesondere durch negative Presse),
  • negative Auswirkungen auf Geschäftsbeziehungen,
  • Unternehmensdurchsuchungen durch die zuständigen Kartellbehörden (ggf. grenzüberschreitend),
  • Verhängung hoher Bußgelder (bis zu 10 Prozent des weltweiten Konzernumsatzes des Vorjahres können als Kartellbuße verhängt werden),
  • Konfrontation mit Schadensersatzforderungen geschädigter Dritter,
  • Gewinnabschöpfung,
  • Ausschluss von Ausschreibungen,
  • Aufkündigung von Verträgen und Genehmigungen,
  • Wertverluste auf den Kapitalmärkten,
  • erhebliche interne und externe Kosten durch interne Unternehmensermittlungen (insbesondere interner Personalaufwand und Beauftragung externer Berater zwecks Aufklärung).

Drohende Negativfolgen für Mitarbeiter bei Nichtbeachtung dieser kartellrechtlichen Prinzipien:

  • Reputationsschäden,
  • Haftung von Mitarbeitern in Leitungsfunktion (deutsche Kartellbehörden können Bußgelder bis zu maximal 1 Mio. Euro verhängen),
  • Konfrontation mit Schadensersatzforderungen geschädigter Dritter,
  • strafrechtliche Sanktionen (Geld-/Freiheitsstrafen),
  • arbeitsrechtliche Sanktionen (z.B. Kündigung).

Schlagworte zum Thema:  Kartellrecht, Wettbewerbsrecht, Kartellverstoß, Compliance, Wettbewerb, Wettbewerbsvorteil, Complianceverstoß

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