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Twitter sammelt mehr Nutzerinformationen

Bild: MEV-Verlag, Germany

Beim Blogging-Dienst Twitter gibt es unterschiedliche Signale im Hinblick auf den Datenschutz: Einerseits unterstützt man künftig die Do-Not-Track-Funktion, andererseits sollen aber mehr Informationen der Nutzer gesammelt werden.

Twitter will den Teilnehmern ein verbessertes Vorschlagssystem anbieten. Deshalb sollen Cookies zum Protokollieren des Surfverhaltens eingesetzt werden sollen. Andererseits kündigt das Unternehmen im selben Blog-Beitrag an, dass man künftig die Do-Not-Track-Technik unterstützt, mit der genau dieses Sammeln von Nutzerdaten über Cookies auf Wunsch unterbunden werden kann.

Twitter erfasst Nutzerinteressen

Um den Nutzern individuelle Vorschläge für potenziell interessante Twitter-Feeds machen zu können, will der Dienst über die auf vielen Webseiten zu findenden Twitter-Cookies das Surfverhalten aufzeichnen. Mit diesen Daten können dann andere Nutzer mit ähnlichen Interessen ermittelt und deren Beiträge bzw. die von diesen Nutzern abonnierten Tweets empfohlen werden. Teilnehmer, die sich neu bei Twitter anmelden, können sich Vorschläge auch anhand der zuletzt besuchten Webseiten machen lassen.

Cookies können deaktiviert werden

Wer dieses Angebot nicht nutzen möchte und mit der Aufzeichnung seines Surfverhaltens nicht einverstanden ist, kann von einer entsprechenden Option in den Kontoeinstellungen Gebrauch machen.

Wohl um Datenschutzbedenken entgegenzusteuern, will Twitter sich künftig an der Do-Not-Track-Lösung beteiligen. Dabei soll es über die Browser-Einstellungen möglich sein, die Tracking-Cookies, die zum Sammeln von Nutzerdaten gedacht sind,  generell zu deaktivieren.

Schlagworte zum Thema:  Twitter, Datenschutz, Mobile

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