14.02.2013 | Top-Thema BYOD rechtlich absichern

Regelungspunkte bei BYOD

Kapitel
Klare Regelungen nützen Mitarbeitern und Arbeitgebern
Bild: MEV-Verlag, Germany

Wenn Mitarbeiter ihre privaten Mobilgeräte wie Smartphone, iPad oder Tablet auch im Büro für berufliche Zwecke nutzen, verschwimmen die Grenzen zwischen privater und betrieblicher Datenverarbeitung. „Bring Your Own Device“ – kurz: BYOD – heißt dieser aktuelle Trend.

Aus Gründen der Mitarbeiterzufriedenheit wollen viele Arbeitgeber BYOD zulassen, da ihre Mitarbeiter auf diese Weise ihre "gewohnte" IT auch im Job einsetzen können, die oftmals sogar aktueller als die Unternehmens-IT ist.

Allerdings haben viele Arbeitgeber vor allem wegen der Datensicherheit, wegen Unklarheiten bei der Software-Lizenzierung und des Kontrollverlustes auch berechtigterweise Bedenken gegenüber einer unkontrollierten Zulassung von BYOD. Allein aufgrund des Umstandes, dass das Gerät im Eigentum des Mitarbeiters steht, ergeben sich Risiken für die Unternehmen.

Falls sich ein Unternehmen dazu entschließt, BYOD zuzulassen, stellen sich darüber hinaus auch noch ganz praktische Fragen, die einer Klärung bedürfen, z. B. bezüglich der Kostentragung, der Durchführung notwendiger Wartungen des Geräts etc.

Damit die Vorteile von BYOD genutzt werden können und gleichzeitig den rechtlichen Anforderungen an Datensicherheit und Kontrolle genüge getan ist, müssten die Unternehmen, die BYOD zulassen wollen, mit der Mitarbeitervertretung und ggf. mit jedem betroffenen Mitarbeiter selbst eine Vereinbarung über den Einsatz der privaten Endgeräte für berufliche Zwecke schließen, die dem Arbeitgeber die nötige Sicherheit verschafft.

Schlagworte zum Thema:  BYOD, Smartphone, IPad, Datenschutz

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