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Solarthermie - was ist das eigentlich?

Die Technik der Solarthermie nutzt Sonneneinstrahlung zur Wärme- oder Warmwassererzeugung. Solche Wärmeenergie kann in Kraftwerken auch zur Stromerzeugung genutzt werden.

Eine klassische Solarthermie-Anlage liefert aus Sonnenlicht Wärme, die für Brauchwasser oder zur Unterstützung der Heizung gebraucht werden kann. Dazu gibt es Kollektoren auf dem Dach, in denen Sonnenlicht einen Wärmeträger, zum Beispiel flüssiges Frostschutzmittel, erwärmt.


Mit einer Pumpe wird die heiße Flüssigkeit bis zu einem Wärmetauscher befördert. Dann wird die Hitze auf Wasser in einem Speicher übertragen. Er funktioniert wie eine Thermoskanne und liefert bei Bedarf Warmwasser.

Im Sommer kann so ein großer Teil der Warmwasserversorgung über Solarenergie gewonnen werden. Im Winter muss zumeist klassische Energie für die Warmwassergewinnung zugeschaltet werden.

Solarthermische Kraftwerke nutzen Solarwärme in großem Stil. Dabei wird zum Beispiel das Sonnenlicht mit Hilfe von Spiegeln gebündelt. Die gewonnene Wärmeenergie wird dann bei Temperaturen von über 100 Grad Celsius in der Regel an einen Dampfkreislauf abgegeben. Wie bei konventionellen Kraftwerken wird dieser Dampf dann in einer Turbine zur Stromgewinnung genutzt.

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Schlagworte zum Thema:  Umweltschutz

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