| Produktrückruf

Schutzbrillen halten nicht, was sie versprechen

Warnung vor dem Produkt
Bild: Haufe Online Redaktion

Eine Schutzbrille muss vor herumfliegenden Teilen schützen oder gegen Spritzer von Chemikalien. Wichtig ist, dass der Nutzer sich auf seine Schutzausrüstung verlassen kann. Da diese Sicherheit bei drei Vollsichtbrillen nicht in allen Punkten zutrifft, warnt 3M vor deren Verwendung.

Die Schutzbrillen von 3M stehen auf der aktuellen Liste der Produktwarnungen und Produktrückrufe der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA).

Dabei handelt es sich um drei 3M™ Fahrenheit™ Vollsichtbrillen mit Acetatscheiben mit den folgenden Bestellnummern:

  • FheitSA,
  • FheitTNW,
  • FheitSAH.

Aus Gründen der Sicherheit empfiehlt 3M, die Modelle nicht weiter zu verwenden. Sie schützt nicht in allen Bereichen zuverlässig. Es kann zu Gesundheitsgefährdungen kommen.

Sicherheitstechnische Prüfung deckt Mängel auf

Bei einer routinemäßigen Qualitätsprüfung zeigte sich, dass die mechanische Festigkeit der Scheibe mangelhaft ist. Dadurch kann der angegebene Schutz gegen eine mittlere Stoßenergie von 120 Metern pro Sekunde nicht gewährleistet werden.

Schutz gewährleisten andere Vollsichtbrillen

Auf der Firmenseite sind alternative Vollsichtbrillen genannt, die zum Einsatz kommen können, wenn mechanische Festigkeit notwendig ist. Gegen andere Gefahren wie Tropfen, Spritzer, grobe Staubpartikel oder flüssiges Metall sind die oben genannten Brillen nach der europäischen Norm EN 166 weiterhin voll tauglich.

Nähere Auskünfte sowie die vollständigen Daten erhalten Sie auf der Informationsseite von 3M.

Schlagworte zum Thema:  Produktsicherheit, Produktsicherheitsgesetz, Produktwarnung

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