21.09.2011 | Sicherheit

Gesundheitliche Risiken in der Zeitarbeit mindern

Zeitarbeit ist mit mehr gesundheitlichen Risiken verbunden als andere Beschäftigungsverhältnisse. Doch bewährte Methoden der Gesundheitsförderung reichen aus, um dagegen vorzugehen. Allerdings muss geprüft werden, welche Methode die richtige und umsetzbar ist. Dabei hilft ein Leitfaden des Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit Nordrhein-Westfalen (LIGA NRW).

Die Broschüre bietet Argumente und Umsetzungsstrategien. Sie führt mit Daten und Fakten ins Thema ein und erläutert die besonderen gesundheitlichen Risiken von Zeitarbeit.


Abgestimmte Gesundheitsförderung

Die Gesundheitsförderung der Zeitarbeiter muss aus unterschiedlichen Blickwinkeln erfolgen und unter den beteiligten Akteuren abgestimmt sein:

  • Zeitarbeitnehmer,
  • Zeitarbeitsunternehmen,
  • Entleihunternehmen,
  • Arbeitsvermittlung und Beschäftigungsförderung,
  • Kommune.

Auf weiterführende Literatur bzw. Vorlagen wird an jeweils passender Stelle des Leitfadens verwiesen.

 

Zielgruppen

Die Broschüre ist unter anderem gedacht für:

  • Unternehmensleitung, Personaldisponenten oder Verantwortliche der Aus- und Weiterbildung in Zeitarbeitsunternehmen;
  • Unternehmensleitung, Vorgesetzte, Betriebsarzt und Akteure   des Gesundheitsschutzes in Entleihunternehmen;
  • Arbeitsvermittler, Pädagogen oder Psychologen in Qualifizierungs- und Beschäftigungsmaßnahmen;
  • Mitglieder kommunaler Gesundheitskonferenzen oder Beratungsstellen.

 

Fallbeispiele und Checkliste

Nach zwei ausführlichen Fallbeispielen folgen einen Checkliste sowie in tabellarischer Form der mögliche Ablauf eines zweitägigen psycho-sozialen Trainings für Zeitarbeitnehmer.

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