27.10.2011 | Sicherheit

Gefahrloser Umgang mit Reinigungsmitteln

Viele Reinigungsmittel enthalten ätzende oder reizende Stoffe. Oft wird die Gefahr für Gesundheit und Umwelt unterschätzt. So kommt es immer wieder zu Hautreizungen oder Vergiftungen. Und auch die Gewässer leiden, wenn Inhaltsstoffe sie belasten. Doch Reinigen kann man auch umweltbewusst und trotzdem hygienisch. Für Reinigungskräfte ein zusätzlicher Aspekt des Arbeitsschutzes.

Vergiftungen durch Reinigungsmittel ereignen sich zu 90 Prozent bei beruflichen Tätigkeiten. Das belegt die Statistik der gemeldeten Fälle.


Gefährlicher Inhalt

Reinigungsmittel gelten generell als gefährlich. Das liegt an den Inhaltsstoffen wie

  • Tenside,
  • Posphonate,
  • Phosphor- und Stickstoffverbindungen,
  • Konservierungsmittel,
  • Duft- und Farbstoffe.

Gefahr für Gesundheit und Umwelt

Zu den gesundheitlichen Problemen, die durch Reinigungsmittel auftreten können, zählen:

  • Allergien,
  • Hautreizungen,
  • Verätzungen,
  • Schädigungen der Atemwege,
  • Schädigung der Lunge,
  • Vergiftungen.

Doch auch die Umwelt kann geschädigt werden. Nicht alle Stoffe sind abbaubar. Andere können sich in Organismen ablagern oder Gewässer verunreinigen bzw. überdüngen.

Tipps vom Umweltbundesamt

Das Umweltbundesamt hat in einem Faltblatt zusammengestellt, welche Gefahren von Reinigungsmitteln ausgehen und wie man umweltbewusst und nachhaltig reinigen kann. Zu den Tipps zählen:

  • Reinigungsmittel verwenden, die frei von Allergie auslösenden Duft- und Konservierungsstoffen sind.
  • Sparsam dosieren.
  • Schmutz wenn möglich immer sofort entfernen.
  • Feuchte Reinigungstextilien nach Gebrauch umgehend trocknen, regelmäßig wechseln und bei 60 Grad waschen.
  • Konzentrate benutzen. Das spart Verpackungsmüll.
  • Reinigungsmittel mit der Euroblume, dem EU-Umweltzeichen, verwenden.
  • Produkte nur sachgemäß einsetzen. Hinweise auf der Verpackung beachten.

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