09.07.2014 | Gefahrgut

Neue Punkteordnung bei Verstößen

Punkte gibt's auch bei schlecht gesichertem Gefahrgut
Bild: Haufe Online Redaktion

Zum 1. Mai 2014 hat sich die Punkteordnung im Fahreignungsregister geändert. Davon betroffen sind auch Verstöße gegen die Gefahrgutverordnung Straße, Eisenbahn und Binnenschifffahrt (GGVSEB). Fahrzeughalter, Fahrzeugführer und Verlader kassieren jeweils einen Punkt, wenn Versandstücke nicht sicher transportiert werden.

Allgemein gilt: Die Skala der Punkte reicht jetzt nur noch von 1 bis 3, vormals bis 7. Den Führerschein verliert man bei 8 statt bisher 16 Punkten. Weiterhin gilt die 4-Stufen-Regelung, so dass 1–3 Punkte als Vormerkung, 4–5 Punkte als Ermahnung, 6–7 Punkte als Verwarnung zählen und ab 8 Punkten die Fahrerlaubnis entzogen wird. 

Jeweils 1 Punkt bei nicht gesichertem Transport von Gefahrgut

Je einen Punkt für den Fahrzeugführer und den Verlader – wenn er nicht zugleich der Fahrzeugführer ist – gibt es, wenn

Fahrzeughalter muss Ausrüstung für die Sicherung von Gefahrgut zur Verfügung stellen

Auch der Fahrzeughalter erhält einen Punkt, wenn er die erforderliche Ausrüstung zur Sicherung der Ladung nicht zur Verfügung gestellt hat (§ 19 Abs. 2 Nummer 15 GGVSEB).

So lässt sich 1 Punkt abbauen

Wer bereits Punkte hat, kann diese abbauen, allerdings nur in geringem Umfang. Bei 1–5 Punkten kann man dafür freiwillig an einem Fahreignungsseminar teilnehmen und so maximal einen Punkt abbauen. Doch das geht nur einmal innerhalb von 5 Jahren.

Mehr zum Thema "Ladungssicherung" finden Sie hier.

Schlagworte zum Thema:  Führerschein, Gefahrgut, Ladungssicherung

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